Vanessa Mai hat im Leben das große Los gezogen. Längst hat sich die Sängerin ihren Traum von der Musikkarriere erfüllt und zählt seit Jahren zu den erfolgreichsten Schlagerstars des Landes. Auch privat könnte es nicht besser laufen: Seit 2013 ist sie mit Musikmanager Andreas Ferber liiert – seit 2017 sogar verheiratet. Die beiden arbeiten eng zusammen, führen eine harmonische Beziehung auf Augenhöhe und bezeichnen sich als Seelenverwandte. Ferber ist außerdem der Stiefsohn von Schlagerkönigin Andrea Berg – eine familiäre Verbindung, die Mai auch eine starke Unterstützung innerhalb der Schlagerbranche ermöglicht hat. Das Einzige, was der Sängerin zum perfekten Glück noch fehlt, ist eigener Nachwuchs – das meinen zumindest viele Fans. Wie blickt die bislang kinderlose Vanessa Mai selbst auf dieses Thema?
Vanessa Mai spricht über Kinder: „Wäre ein Neuanfang“
In ihrem neuen Podcast „SCHÖN LAUT“ gewährt die „Himbeerrot“-Interpretin einen intimen Einblick in ihr Privatleben. Vanessa Mais Gesprächspartnerin Lola Weippert und sie zeigen sich genervt davon, dass die Öffentlichkeit von jungen VIP-Frauen ständig wissen wolle, ob und wann sie denn endlich Mütter werden. Weippert erwartet mehr Empathie und fällt ein klares Urteil: „Es ist so schlimm. […] Jede Frau kann nicht mal schwanger werden.“ Die Moderatorin richtet sich an jeden Neugierigen: „Werd mal bitte sensibler und checke, dass nicht jede Frau auf der Welt ist, um ein Kind zu kriegen. Wir sind doch nicht in Bringschuld, dass wir ein Kind auf die Welt bringen müssen.“ Vanessa Mai ist gleicher Meinung – „Absolut, absolut“, so die 33-Jährige. Über potenziellen Nachwuchs sagt die Sängerin jetzt: „Ich glaube, das Krasse ist, dass so ein Kind ein Neuanfang wäre. Viele sagen ja, da muss man bereit sein dafür. Es gibt aber kein ‚bereit‘.“
„Ich glaub, dass irgendwas falsch ist mit mir“
Im Weiteren macht Vanessa Mai ein Geständnis: „Ich finde Haustiere zum Beispiel süßer als Kinder. Das ist wirklich schlimm.“ Dass sie so empfindet, führt bei der Sängerin schnell zu einem schlechten Gewissen: „Das tut mir so leid. Ich glaube schon, dass irgendwas falsch ist mit mir.“ Aus ihrer Liebe zu Tieren machte Mai jedenfalls nie ein Geheimnis. Seit vielen Jahren setzt sie sich für den Tierschutz ein und hat zudem einen eigenen Hund – einen Mops namens Ikaro. Die Schwiegertochter von Andrea Berg meint lachend: „Ja, ich finde Tiere voll süß, aber bei Kindern ist es so: Ich kann‘s an einer Hand abzählen, wie viele Kinder ich je süß fand.“
Nachdenkliche Worte von Vanessa Mai: „Jeder zieht sein Glück woanders“
Vanessa Mai vermittelt nicht den Eindruck, dass eigener Nachwuchs bald ein Thema werden könnte. Doch wissen kann sie das natürlich nur selbst. Über Kinder zu sprechen, scheint für die 33-Jährige jedenfalls ganz spannend zu sein. Sie witzelt: „Wahrscheinlich wäre ich voll die Helikoptermutter.“ Dann schlägt sie nachdenkliche Töne an: „Ich finde, die Definition von ‚glücklich sein im Leben‘ sollte bei jedem anders sein. Und ich finde, es gibt sowieso kein Richtig oder Falsch. Und es gibt für mich auch kein ‚so muss es sein‘ oder ‚so sollte man es machen‘.“ Mai will sich demnach nicht von außen vorschreiben lassen, wie sie ihr Leben zu gestalten hat. Die Entscheidung, ob sie oder andere kinderlose Frauen Nachwuchs möchten, sollte jede für sich und ohne Wertung treffen dürfen.
Mais Fazit
Lola Weippert sieht das ähnlich und bejaht die Aussagen ihrer Gesprächspartnerin. Mai zieht ein schönes Fazit: „Ich finde, jeder zieht sich sein Glück woanders und so sollte er leben. Und ich finde, es gibt nichts Schlimmeres, als sein Leben an Gedanken anderer zu verschwenden.“
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