Yvonne Catterfeld ungefiltert und privat: Selbstzweifel, neues Leben und Beziehung zum Ex

Yvonne Catterfeld packt über ihr Privatleben aus - und lässt keine Fragen offen.

Ob als Sängerin, Schauspielerin oder erfahrene Jurorin bei "The Voice of Germany" - Yvonne Catterfeld ist wohl jedem Deutschen ein Begriff. Im März dieses Jahres brachte die 45-Jährige ihr mittlerweile neuntes Studioalbum ("Move") auf den Markt. Mit Dance-Tracks wie "In Between" oder "Hands On Me" beweist Catterfeld auf ihrer aktuellen Platte, dass sie nicht nur gefühlvoll singen - sondern auch die Tanzfläche zum Beben bringen kann. Eine neue Facette also, die sie stolz der Öffentlichkeit präsentiert.

Yvonne Catterfeld packt aus

Doch wenn es um ihr Privatleben geht, hält sich Catterfeld seit einigen Jahren eher bedeckt. Was man weiß: Die Sängerin war bereits liiert mit Moderator Wayne Carpendale (2004-2007) und Schauspieler Oliver Wnuk (2007-2021). Mit Letzterem hat sie einen gemeinsamen Sohn namens Charlie. In einem aktuellen Interview verrät Catterfeld nun, wie heute ihr Verhältnis zum Kindesvater aussieht. Zudem kommt sie auf weitere private Details zu sprechen.

Yvonne Catterfeld privat: So ist ihr Verhältnis zu Ex-Partner Oliver Wnuk

Yvonne Catterfeld lässt im Podcast "Blaue Couch" von BAYERN 1 keine Frage offen. Ihr Verhältnis zu Oliver Wnuk sei - natürlich auch aus Liebe dem gemeinsamen Kind gegenüber - nach wie vor sehr gut. "Wir sind da schon auch stolz darauf", so die Sängerin. "Wenn man so viele Jahre miteinander verbracht hat", finde es Catterfeld "einfach traurig", wenn sich einstige Liebespartner zerstreiten. Sie könne aber nachvollziehen, dass in einer Beziehung "Dinge vorfallen können", die einen anschließenden Rosenkrieg unumgänglich machen und zu Hass führen.

Harmonisches Miteinander gelingt nicht immer mühelos

Sie spricht von "emotionalem Missbrauch", zu dem es bei ihr in ihren Partnerschaften aber nie gekommen sei: "[Oliver und ich] sind vernünftige Menschen und wir sind natürlich auch verbunden durch unser Kind, wir mögen uns und wir wollen, dass es dem jeweils anderen gut geht. Und ich finde es natürlich vor allem für das Kind wichtig, dass man zusammen am Tisch sitzt, zusammen einen Kaffee trinkt, miteinander spricht." Dennoch sei ihr klar, dass es grundsätzlich kein Zuckerschlecken sei, mit dem Ex-Partner ein gutes Verhältnis zu bewahren: "Es ist nicht einfach, und es braucht immer Zwei. Es braucht wirklich beide Partner und ich bin Oliver da sehr dankbar, dass er da auch sehr offen ist und dass es ihm auch wichtig ist."

Muttersein ist "das Wichtigste im Leben"

Yvonne Catterfeld galt lange durch und durch als Arbeitstier  - das macht sich nicht zuletzt an ihren vielen verschiedenen Karrierestandbeinen bemerkbar. Doch der Fokus der Sängerin verschob sich - weg von Karriere, hin zum Muttersein - nach der Geburt ihres Sohnes Charlie im Jahr 2014. Nach wie vor veröffentlichte sie Alben und trat im TV in Erscheinung, aber ihre Mutterrolle wurde für Catterfeld schnell "das Wichtigste im Leben". Sie erklärt: "Ich wollte schon immer Mama werden, das war für mich schon immer klar, am liebsten schon mit 20.

Yvonne Catterfeld spricht Tacheles: "Wenn ich mich entscheiden müsste"

Dann kamen einfach ein paar Sachen dazwischen - es gehen Beziehungen auseinander, das ist natürlich nochmal ein ganz anderes Thema. Aber Mama sein war das Wichtigste, das ist auch immer noch so." Die Schauspielerin macht im Weiteren deutlich, wie ernst sie es mit ihrer Aussage meint: "Also wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich mich immer [noch vor Karriere] für das Mamasein entscheiden." Die Geburt ihres Sohnes habe zudem auch das öffentliche Auftreten von Yvonne Catterfeld verändert. Sie sei lockerer geworden - "im Leben" und auf der Bühne - weil mit Charlie und dem Muttersein etwas da war, was "viel wichtiger" sei als jeder Erfolg.

Yvonne Catterfeld macht Karriere-Beichte: "Es kostet mich sehr viel Energie"

Obwohl die 45-Jährige also durch ihre Mutterrolle eine gewisse innere Ruhe fand, sei sie - wie jeder Mensch - noch immer nicht gänzlich von Selbstzweifeln befreit. Manchmal wäre sie "gern unsichtbar", sie habe "nicht den Drang, sich zu zeigen" und sei keine klassische "Rampensau". Wenn sie auf der Bühne oder vor der Kamera steht, sehe das natürlich anders aus - doch die extrovertierte Erscheinung komme nicht aus dem Nichts.

"Es gibt einen Switch und ich bin im Flow"

"Ich muss das immer ein bisschen anknipsen und wie in einer Rolle so hervorholen. Aber es fällt mir nicht so leicht. Es kostet mich sehr viel Energie, die Person zu sein, die ich auf der Bühne bin. Es gibt aber den Moment, wo ich es plötzlich genieße, und dann ist es, wie als drehe sich was in der Rolle. Es gibt einen Switch und ich bin im Flow", so die "In Between"-Interpretin.

Neues Leben in Bayern: Was Yvonne Catterfeld "viel angenehmer" findet

Die Musik und ihr Sohn seien die wichtigsten Anker in Yvonne Catterfelds Leben. Doch auch in puncto Liebesleben muss die Sängerin schon länger nicht mehr verzichten. Nachdem sich die Beziehung mit Oliver Wnuk dem Ende neigte, fand Catterfeld ihr neues Herzblatt in Adam von Mack. Der in Ungarn geborene Fotograf nannte für lange Zeit London seine Heimat. Im vergangenen Jahr zog von Mack mit seiner Liebsten und ihrem Sohn nach Bayern in einen Vorort von München.

Neues Leben in Bayern ist kein Vergleich zu Berlin

Im Podcast erzählt Yvonne Catterfeld, die zuvor lange in Berlin lebte, hierzu: "Ich finde es hier viel angenehmer. In Berlin gehst du in den Supermarkt und da wird dann getuschelt, aber so laut, dass ich es höre. Da werde ich richtig wütend." In Bayern passiere ihr das nicht: "Hier erfahre ich sehr viel Respekt und viel Freude. Oh, die freuen sich, dass ich jetzt hier bin. Die sind total respektvoll und zurückhaltend." Ihr neues Leben scheint Catterfeld also sichtlich zu gefallen.

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