17-Jähriger gesteht Bombendrohungen in Chemnitz

Polizei Mehrere Fälle sind nun aufgeklärt

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Foto: Thomas Schmotz

Rückblick Jahresanfang: Am 8. Februar gingen telefonisch drei Bombendrohungen an drei Schnellrestaurants in der Straße Am Rathaus, der Leipziger Straße sowie der Reichsstraße ein.

Im Zuge der Ermittlungen wurde die Kriminalpolizei Chemnitz dabei auf einen 17-Jährigen aus dem Landkreis Mittelsachsen aufmerksam. Der Jugendliche räumte mittlerweile den vollen Umfang der Taten ein.

Die Staatsanwaltschaft Chemnitz stellte hat unterdes bereits Anklage an das Amtsgericht Döbeln wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten erhoben.

Zudem werden auf den 17-Jährigen hohe Geldkosten zukommen. Die Polizeidirektion Chemnitz wird die finanziellen Forderungen hinsichtlich der Einsatzkosten geltend machen. Der genaue Betrag wird noch berechnet, geschätzt wird allerdings ein Betrag im vierstelligen Euro-Bereich.

Mit dem Erfolg der Ermittlungen konnte nach einer regelrechten Bombendrohungs-Serie im Großraum Chemnitz endlich ein Täter ausfindig gemacht werden.