• Corona-News
  • Sachsen
  • Chemnitz
  • Erzgebirge
  • Mittelsachsen
  • Vogtland
  • Westsachsen

170 Millionen Euro für Städtebau in Sachsen

Förderung "Zusätzliche Finanzierungsquellen und Gestaltungsspielräume"

In den kommenden vier Jahren reicht der Bund knapp eine Milliarde Euro für die städtebauliche Förderung an alle Bundesländer aus. Die Bundesmittel sind Teil der Förderung, die die Kommunen vom Land erhalten. Für Sachsens Städte und Gemeinden stehen im Zeitraum 2018 bis 2022 insgesamt mehr als 170 Millionen Euro aus den Bund-Länder-Programmen zur Verfügung.

"Die Vereinbarungen mit dem Bund eröffnen Sachsens Städte und Gemeinden weitere Finanzierungsquellen und zusätzliche Gestaltungsspielräume. Damit wird die bauliche Entwicklung unserer Innenstädte weiter vorangetrieben", sagte Innenminister Roland Wöller vergangene Woche in Dresden. "Mit dem Investitionspakt "Soziale Integration im Quartier" können zum Beispiel Kindertagesstätte oder Bürgertreffs saniert werden, Grün- und Freiflächen ausgebaut sowie die baukulturelle Qualität an vorhandenen Gebäuden verbessert werden.

Lebensqualität verbessern

"Dies erhöht die Lebensqualität der Bürger zusätzlich", so Wöller weiter. Mit den Städtebaufördermitteln können Gebäude saniert, städtische Plätze neu gestaltet und Quartiere aufgewertet werden. In Chemnitz flossen die Mittel in der jüngeren Vergangenheit zum Beispiel in die Sanierung der Schwimmhalle Gablenz.

Die Bund-Länder-Mittel werden auf mehrere Programme in Sachsen verteilt: So erhält das Programm "Stadtumbau"rund 71,3 Millionen Euro, "Städtebaulicher Denkmalschutz" rund 41,1 Millionen Euro, "Soziale Stadt" fast 18,5 Millionen Euro, "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" rund 13,2 Millionen Euro. Die Programme "Kleinere Städte und Gemeinden" und "Zukunft Stadtgrün" erhalten 9,7 Millionen Euro beziehungsweise 4,8 Millionen Euro. In das Investitionspaket "Soziale Integration im Quartier" fließen 11,6 Millionen Euro.



Prospekte