2 Millionen Euro für die Karl-Schmidt-Rottluff-Brücke

Sanierung Brücken in die Zukunft: Freistaat fördert Sanierung

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Sebastian Steiner, Steinmetzmeister von der Firma Scheunert Steinmetzwerkstatt, mit dem Namensschild, welche an der Brücke der Kaßbergauffahrt angebracht wird. Foto: Toni Söll/Archiv

Dresden/Chemnitz. Verkehrsstaatssekretär Hartmut Mangold hat am gestrigen Dienstag, den 04. Juli, den Förderbescheid für die umfangreiche Sanierung der Karl-Schmidt-Rottluff-Brücke an Sven Schulze, Finanzbürgermeister der Stadt Chemnitz, überreicht.

"Ich freue mich, dass wir die Sanierung der markanten und für die Stadt Chemnitz so wichtigen Brücke unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten unterstützen können", so Staatssekretär Mangold.

Die Sanierung an der Karl-Schmidt-Rottluff-Brücke, kürzlich erst nach dem Chemnitzer Expressionisten benannt, wird mit rund 2,8 Millionen Euro geplant. Konkret sollen die Fahrbahn und der Gehweg, die angrenzende Stützmauer der Kaßbergauffahrt und dem Treppenaufgang Fabrikstraße saniert werden.

Hintergrund - "Brücken in die Zukunft":

Die Mittel stammen aus dem im Dezember 2015 aufgelegtem Programm "Brücken in die Zukunft" vom sächsischen Landtag. Es dient der weiteren Verbesserung der Infrastruktur in den sächsischen Städten, Gemeinden und Landkreisen. Die sächsischen Kommunen hatten im Vorfeld des Förderverfahrens Maßnahmepläne erstellt, die durch die Staatsregierung bestätigt wurden. Außerdem ist es mit insgesamt 800 Millionen Euro das größte Investitionsprogramm von Bund, Land und Kommunen in die kommunale Infrastruktur seit dem Jahr 1990.