2. Über-Land-Tour der Chemnitzer Polizei kam wieder gut an

Polizei 508mal waren die Polizistinnen und Polizisten gefragte Gesprächspartner zu Themen wie Einbruchschutz

Seit dem Abend des 19. August 2020 ist sie Geschichte - die nunmehr 2. Über-Land-Tour des Fachdienstes Prävention der Polizeidirektion Chemnitz. 508mal waren die Polizistinnen und Polizisten gefragte Gesprächspartner zu Themen wie Einbruchschutz, Trickbetrug am Telefon, Straßenverkehrsordnung, Internetsicherheit oder Polizeiberuf und konnten den ratsuchenden Bürgerinnen und Bürgern im Zuständigkeitsbereich Tipps und Ratschläge für ein sicheres Leben geben.

Zwischen dem Tour-Start am 29. Mai 2020 auf dem Marktplatz in Rochlitz und dem Zielort Schneeberger Marktplatz am 19. August 2020 lagen weitere 22 Stationen und 1700 Kilometer durch den Landkreis Mittelsachsen und den Erzgebirgskreis (siehe Medieninformation Nr. 229 vom 22. Mai 2020).

240 Bürgerinnen und Bürger erkundigten sich nach Möglichkeiten eines besseren Einbruchschutzes, 268mal konnten die Polizistinnen und Polizisten Empfehlungen geben, wie man z.B. Trickdieben und -betrügern nicht auf den Leim geht. Auch Fragen zum gefahrlosen Surfen und Einkaufen im Internet, zu Lärmbelästigung sowie Abstandsregeln auf der Autobahn wurden gestellt. Unterstützt wurden sie dabei wie im Vorjahr von Bürgerpolizisten des örtlich zuständigen Polizeireviers.

Am Stand in Seiffen fragte eine Frau, ob sie denn selbst einen Einbrecher festnehmen dürfe. Zugleich freute sie sich über das Wiedersehen mit einem der Tour-Polizisten. Dieser war bereits vor geraumer Zeit bei ihr zum Hausbesuch gewesen, um sie nach einem Einbruch sicherungstechnisch zu beraten und so möglicherweise vor erneutem Schaden zu bewahren. Im Freiberg begrüßte eine Schülerin aus Bayern die Tour-Besatzung mit den Worten "Schön, dass Sie da sind!". Die 16-Jährige war zu Besuch bei ihrer Großmutter und war angetan von dem mobilen Beratungsangebot der Polizei vor allem für ältere Menschen, die den weiten Weg in das Büro der Polizeilichen Beratungsstelle nicht mehr auf sich nehmen können oder wollen. Doch die wechselnden Besatzungen des Präventionsmobiles waren nicht nur Ratgeber in Uniform. Im Tour-Tagebuch ist zu lesen, dass sie in Schwarzenberg die Suche nach einem vermissten jungen Mann unterstützen und diesen sogar fanden, in Zwönitz erfuhren sie von einem

Betrugsfall im Zusammenhang mit dem Ankauf von Pelzen und in Aue-Bad Schlema waren sie Botschafter für den Polizeiberuf und erklärten Kindern einer Vorschulgruppe das Präventionsmobil sowie den Streifenwagen der Bürgerpolizisten, inklusive Sitzprobe, und erzählten von ihrer Arbeit.

Und nicht nur, weil aller guten Dinge drei sind, plant der Fachdienst Prävention auch im kommenden Jahr wieder eine Über-Land-Tour. Ob so oder anders, und ob allein oder ob man sich einen partnerschaftlichen Begleiter sucht, dazu wird das Präventionsteam in den nächsten Monaten die Köpfe zusammenstecken.