30 Millionen Euro für Chemnitzer Klinikum

Investition "Ein Quantensprung für die Neurologie" - medizinische Versorgung soll verbessert werden

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Foto: Dutko/Getty Images/iStockphoto

Wer in Chemnitz Patient an der Klinik für Neurologie ist - also beispielsweise unter Parkinson, Epilepsie oder Demenz leidet - der musste bisher zwischen zwei Standorten pendeln: ein Teil der Patienten wurde an der Flemmingstraße, ein weiterer Teil an der Dresdner Straße behandelt. Damit soll ab Herbst 2022 Schluss sein.

Parkplatz wird zu neuem Komplex

Das Klinikum Chemnitz plant einen Neubau auf dem derzeitigen Besucherparkplatz am Standort Flemmingstraße. Direkt neben dem Glaskomplex werden demnach die beiden Neurologie-Standorte zusammengefasst. Kurze Wege zwischen den Stationen, der Zentralen Notaufnahme sowie der neuroradiologischen Diagnostik und Intervention sollen so die Arbeit einer der größten neurologischen Kliniken in Deutschland massiv erleichtern. Dirk Balster, kaufmännischer Geschäftsführer des Klinikums, spricht von einem "Quantensprung für die medizinische Versorgung unserer Patienten im Bereich der Neurologie."

Wichtiges Bauvorhaben wird finanziert

Das Vorhaben kostet rund 30 Millionen Euro. Laut Sächsischem Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz habe das Bundesversicherungsamt das Projekt ohne Abstriche genehmigt. "Es ist ein wichtiges Bauvorhaben, das unter anderem durch den Krankenhausstrukturfonds finanziert wird", sagte Gesundheitsministerin Barbara Klepsch. Der Fonds wurde eingerichtet, um die Bundesländer bei der Verbesserung der Strukturen in der Krankenhausversorgung zu unterstützen. Mit insgesamt 500 Millionen Euro sollen Projekte gefördert werden, die zum Beispiel stationäre Versorgungskapazitäten konzentrieren.