33 Projekte aus Südwestsachsen bei "Jugend forscht"

Wettbewerb Rückgang der Teilnehmerzahlen in den letzten Jahren

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Ab Freitag stellen Chemnitzer Schüler wieder ihre Erfindungen und Forschungsergebnisse bei "Jugend forscht" vor. Foto: Jugend forscht

Warum kann die Stockente so gut schwimmen? Welches Messsystem gibt es zur Untersuchung der Luftqualität? Wie lassen sich 4-dimensionale Objekte darstellen? Und was steckt hinter der "wundervollen Welt der Federn"? In sieben Fachgebieten aus Wissenschaft und Technik haben sie in den letzten Monaten geforscht, getüftelt und experimentiert: 33 Projekte stellen insgesamt 48 Teilnehmer des diesjährigen "Jugend forscht"-Wettbewerbes aus Südwestsachsen, der am Freitag in die erste Runde geht, vor.

Das Motto lautet diesmal "Zukunft - Ich gestalte sie". 23 Projekte kommen von Schülern aus Chemnitzer Bildungseinrichtungen, wie dem Kepler-Gymnasium, dem Gymnasium Einsiedel, der Grundschule Harthau oder dem Johann Wolfgang von Goethe-Gymnasium. Unterteilt wird der Wettbewerb in den Juniorausscheid "Schüler experimentieren" für Jungen und Mädchen ab der vierten Klasse bis 15 Jahre und die Kategorie "Jugend forscht" der 15- bis 21-Jährigen.

Der Wettbewerb hat in Chemnitz eine lange Tradition. "Wir haben 1995 mit 17 Arbeiten begonnen und hatten den Höhepunkt bei fast 70 eingereichten Projekten", erzählt Andreas Töpfer, Diplom-Ingenieur und Beauftragter der Patenfirma "Jugend forscht" für den Regionalwettbewerb Südwestsachsen.

Doch seit ein paar Jahren ist ein Rückgang der Teilnehmerzahlen zu verzeichnen. 2015 wurden 48 Projekte eingereicht, im vergangenen Jahr waren es 40 und am Wochenende stehen nur noch 33 zur Bewertung. "Es können demografische Hintergründe oder Regeln im Schulsystem dahinter stecken", vermutet Töpfer. Trotz allem sei "Jugend forscht" ein wirksames Instrument zur Nachwuchsförderung. Viele erfolgreiche Teilnehmer seien anschließend als Wissenschaftler an Hochschulen und in Forschungseinrichtungen oder als Führungskräfte in Unternehmen tätig.