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Westsachsen

34 Millionen-Projekt: Inklusive Schule für alle auf dem Sonnenberg

Neubau Stadtrat gibt grünes Licht für Kooperationsschule an der Heinrich-Schütz-Straße

Sonnenberg. 

Sonnenberg. An der Heinrich-Schütz-Straße auf dem alten Kasernengelände soll zum Schuljahr 2023/24 eine zweizügige Kombination aus Grund- und Oberschule in Betrieb gehen. Das haben die Stadträte in ihrer jüngsten Sitzung beschlossen. Der geplante Neubau soll gemeinsam mit dem bestehenden Schulkomplex, dem Terra-Nova-Campus, einen neuen Campus bilden. Er soll als eine weitere "Schule der besonderen Art" entstehen: die Kooperationsschule Chemnitz, eine staatliche Schule für die Klassenstufen 1 bis 10 mit Ganztagsangeboten und Hortbetreuung. Bei dieser Schulform handele es sich um eine inklusive Schule, offen für alle Schüler der Stadt.

Der Komplex ist als dreigeschossiges Gebäude mit einer angeschlossenen Zweifeld-Sporthalle geplant. Er bildet durch seine Lage, den Verbindungsgängen sowie Fahrradunterstellplätzen, abgedeckten Pausenbereichen, Vordach der Schul- und Horteingänge ein abgeschlossenes Karree. Der Bereich für die Grundschüler befindet sich im nördlichen Teil, der Bereich der Oberschüler im südlichen Teil des Gebäudes. Im Übergang zur Sporthalle soll ein Atrium entstehen. Eine Zweifeldsporthalle wird mit einer Tribüne für 199 Zuschauer und mit der Möglichkeit für Vereinssport geplant.

Eine noch auszubauende Straße soll die Zufahrt zum Schulcampus gewährleisten. Der Baubeginn ist im August 2021, das Bauende für Juni 2023 geplant. Die Kosten für das Projekt betragen rund 34 Millionen Euro und werden vollständig durch Eigenmittel der Stadt Chemnitz finanziert.



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