40 Jahre staunen und begreifen

Insektarium Krebse, Spinnen und Insekten

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Foto: Andreas Seidel

Begreifen - manchmal im wahrsten Sinne des Wortes. Das ist seit 40 Jahren die Idee hinter dem Insektarium am Museum für Naturkunde. So werden seit 1979 in Chemnitz tropische Insekten, übergroße Tausendfüßler, Krebse und Spinnen präsentiert und gezüchtet. Das Insektarium ist heute neben dem Versteinerten Wald einer der beiden Schwerpunkte des Museums, das vor rund 150 Jahren von 16 engagierten Bürgern ins Leben gerufen wurde. Das Anliegen von Anfang an: "Forschung findet nicht hinter verschlossenen Türen statt, im Gegenteil. Die Bevölkerung sollte stets daran teilhaben und durch die Einrichtung Bildung erfahren",erklärt Kustodin Thorid Zierold. Ebenso verhält es sich auch zum 40. Geburtstag des Insektariums, der in diesem Jahr bis zum Gründungsmonat Oktober mit drei Schwerpunktthemen gefeiert wird.

"Familienzeit" von April bis Juni

Drei Erlebniswelten plant das Museum für Naturkunde zum 40. Geburtstag seines Insektariums. Den aktuellen Schwerpunkt bilden Schmetterlinge, allen voran detailgetreue Präparate und lebende Seidenspinner. In den Winterferien sind zudem frei fliegende tropische Schmetterlinge zu bestaunen. Von April bis Juni ist "Familienzeit" angesagt. Zierold: "Mit selbst gezeichneten Fantasieinsekten wollen wir einen entomologischen Wunderbaum erstellen." Am 15. Juni steigt die große Geburtstagsfeier. Dann richtet sich der Fokus vor allem auf die Biene. Die dritte Erlebniswelt wird ab Juli von Spinnen dominiert. Dann soll die weltgrößte Spinne mit einer Beinlänge von 30 Zentimetern zu sehen sein.