50 Jahre am Ring

Motorsport Rennleiter Christian Haubold feiert seinen 75. Geburtstag

Gestern feierte er seinen 75. Geburtstag und viele Gäste kamen, um ihren alten Freund, ihrem Mitstreiter zu gratulieren. Christian Haubold, der Glauchauer, ein halbes Leben auf und an seinem Sachsenring zu Hause, ging das Herz über, als man ihm nochmals dankte für seine Zeit an der Rennstrecke, die ihm viel Großes gegeben hat aber auch manches Haar schneller grau werden ließ. Rund 50 Jahre war er vom Geschehen auf dem Ring, wie er seine Rennstrecke nur nannte, nicht wegzudenken.

Vom Streckenposten zum Fahrterlagerchef, Trainingsleiter und schließlich als Rennleiter, 25 Jahre lang bis 1997, hat er allen Größen dieser Welt die Hand schütteln können. Und so war es eben: Wer damals aus der Welt des Rennsportes anreiste, ging zum Rennleiter, um zu sagen: Hallo, hier bin ich, es kann losgehen. "Das war so üblich. Von Giacomo Agostini bis hin zum Wendler, Frank oder Dörffeldt, Bernd - wir waren eine große Familie", so der Jubilar heute, der immer wieder Wert darauf legt, dass es vor jedem Rennen nicht nur Sonnenschein auch viele Probleme gegeben habe. " Aber unsere große Mannschaft hielt eisern zusammen."

Heute verfolgt er die Entwicklung am Motodrom sehr aufmerksam und ist von dem neuen Sachsenring sehr angetan. "Dass, was hier geschaffen worden ist in den vielen Jahren, hätten wir damals auch mit dem größten Willen finanziell und materiell nie stemmen können.

Wenn es in diesen Tagen seine Zeit erlaubt, dann fährt er gern an seinen Sachsenring und seinen alten Turm in die Queckenberg-Kurve zu einer kleinen Kaffeerunde und trifft vielleicht sogar einen aus seiner alten Garde. Und die sagt "herzlichen Glückwunsch und alles Gute."