500.000 Euro stehen für die Straßen bereit

Verkehr Frost, Schnee und Eis haben in Chemnitz Spuren hinterlassen

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Schlaglöcher wie hier auf der Theaterstraße Foto: Andreas Seidel

Wenn Autofahrer derzeit in Schlangenlinien durch Chemnitz fahren, dann liegt es in den meisten Fällen wohl weniger am Konsum von Rauschmitteln als vielmehr an der Masse von Schlaglöchern. Frost, Schnee und Eis haben den Straßen wieder kräftig zugesetzt.

Der Umfang der Schäden lasse sich derzeit noch nicht ernsthaft abschätzen, zumal ein Ende der derzeitigen Frostperiode und des Winters noch lange nicht absehbar ist, heißt es auf BLICK-Anfrage vonseiten der Stadt. Die Straßenkontrollen des Tiefbauamtes würden dennoch plan- und regelmäßig laufen und Einzellöcher im Hauptstraßennetz erfasst. Demnach seien besonders die Neefestraße Höhe Neefepark, der Südring im Bereich Paul-Bertz-Straße sowie die Annaberger Straße und die Theaterstraße betroffen. "Unfallgefahren werden, wenn möglich, sofort mit Kaltmischgut beseitigt", teilt das Tiefbauamt mit.

Das umfangreiche Beseitigen könne jedoch erst nach Ende der Kälteperiode erfolgen, wenn die Heißmischgutanlagen wieder in Betrieb sind. Dann ist geplant, zunächst die Schlaglöcher mit der "einfachen Flickung" zu schließen, um schnellstmöglich die Verkehrssicherheit wieder uneingeschränkt zu gewährleisten. Im Anschluss erfolgt die Prüfung und Vorbereitung einer qualitativ höheren Flickung (Fräsen und Einbau mit Fugenband) auf Straßen, die in einem guten Zustand sind und bisher noch keine Flickstellen aufweisen. Letzteres soll erst ab April zunächst auf den Hauptstraßen, danach auf Nebenstraßen erfolgen, da diese Arbeiten erst mit der Verkehrsbehörde im Detail abgestimmte werden müssen.

Für die laufende Unterhaltung sind derzeit maximal 500.000 Euro geplant.