51. Chemiewettbewerb "Julius Adolph Stöckhardt" an der TU Chemnitz

Wettbewerb Etwa 30 chemiebegeisterte Schülerinnen und Schüler zeigen ihr Können

Chemnitz. 

Chemnitz. Beim 51. Chemiewettbewerb "Julius Adolph Stöckhardt" an der TU Chemnitz werden am 6. Juni 2024 wieder Schülerinnen und Schüler westsächsischer Gymnasien der Klassenstufe 11 vor große Herausforderungen hinsichtlich ihres Chemie-Wissens gestellt

Schülerinnen und Schüler zeigen ihr chemisches Können

Am 6. Juni 2024 findet an der Technischen Universität Chemnitz (TUC) der 51. Chemiewettbewerb "Julius Adolph Stöckhardt" statt, den das Institut für Chemie gemeinsam mit dem Landesamt für Schule und Bildung durchführt. Etwa 30 Schülerinnen und Schüler - jeweils die zwei besten Chemikerinnen bzw. Chemiker der Klassenstufe 11 - werden ab 9:30 Uhr im Böttcher-Bau der TUC, Straße der Nationen 62, im Hörsaal A10.305 ihre Kenntnisse und ihr Können unter Beweis stellen. Die Schülerinnen und Schüler, die alle aus westsächsischen Gymnasien kommen, müssen beim Wettbewerb chemische Experimente durchführen und theoretische Aufgaben lösen - das alles ohne Tafelwerk. Im Mittelpunkt steht dieses Mal das Thema "Halogene als Elementsubstanzen, in Gemischen und Verbindungen".

Vortrag zu "Symmetrie in Natur und Chemie"

Nach der Mittagspause lädt um 13.45 Uhr Prof. Dr. Klaus Stöwe, Inhaber der Professur Chemische Technologie, zu einem Vortrag zum Thema "Symmetrie in Natur und Chemie" ein. Ab 14.45 Uhr erhalten die besten Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wettbewerbs aus den Händen der Organisatoren und der Vertreter des Landesamtes für Schule und Bildung aus Chemnitz und Zwickau Siegerurkunden sowie Buch- und Sachpreise.

Die Geschichte hinter dem Julius Adolph Stöckhardt Wettbewerb

Benannt ist der seit 1996 zweimal jährlich ausgetragene Wettbewerb nach Prof. Julius Adolph Stöckhardt, der von 1839 bis 1847 am Vorläufer der heutigen TU Chemnitz Chemie lehrte. Er ist Autor des Lehrbuch-Klassikers "Schule der Chemie, versinnlicht durch einfache Experimente". Es wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und kam bis 1908 in 21 Auflagen heraus und wird bis heute reproduziert. Stöckhardt ist auch der Erste, der das Waldsterben durch Abgase von Hüttenwerken beschrieb und genau untersuchte.

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