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69-Jähriger erleidet Anfall auf der Autobahn

blaulicht Verkehrsteilnehmer verhinderten Schlimmeres

Mehreren Autofahrern fiel am Dienstagnachmittag auf der BAB 72 ein Pkw Audi auf, der an der Anschlussstelle Chemnitz-Süd über mehrere hundert Meter die linke Leitplanke streifte, anschließend über alle Fahrstreifen bis hin zum Standstreifen fuhr und immer wieder abrupt bremste sowie beschleunigte. Auf einer Länge von etwa fünf Kilometern kollidierte der in Schlangenlinie fahrende Audi auch wiederholt mit der rechten Leitplanke. Drei Autofahrer versuchten indes mehrmals u.a. durch Handzeichen den Audi-Fahrer zum Anhalten zu bewegen. Zudem setzte sich ein Verkehrsteilnehmer mit seinem Auto vor den Audi, um ihn abzubremsen. Die anderen beiden Verkehrsteilnehmer hielten wiederum mit ihren PKW den nachfolgenden Verkehr durch entsprechendes Abbremsen auf Abstand. Erst nach dem insgesamt dritten Verkehrsunfall stoppte der Audi-Fahrer sein Fahrzeug. Wie sich dann herausstellte, hatte der 69-jährige Audi-Fahrer gesundheitliche Probleme. Ein LKW-Fahrer blockierte kurzzeitig mit seinem Sattelschlepper die Fahrstreifen, sodass der 69-Jährige gefahrenlos durch die Ersthelfer aus dem Auto befreit werden konnte. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Weitere Verletzte gab es nicht. Allein am Audi entstand Sachschaden in Höhe von 25.000 Euro.



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