Abbruch und Aufbruch

Wort zum Sonntag von Volker Gebhard

Liebe Leserinnen und Leser,

mit diesem "Wort zum Sonntag" verabschiede ich mich von Ihnen. Nach acht Jahren in dieser schönen sächsischen Metropole führt mich mein Weg an einen neuen Ort in eine andere Aufgabe hinein.

Der Wegzug von Chemnitz schmerzt - sind mir doch viele Menschen an´s Herz gewachsen. Beziehungen brechen ab. Abbrüche in unserem Leben mögen wir nicht. Das Gewohnte gibt uns Sicherheit. Und dennoch bin ich dankbar, dass nun ein neuer Lebensabschnitt für meine Frau und mich beginnt. Ich hätte mich sonst in den vielfältigen und so interessanten Aufgaben als Pfarrer der Lutherkirchgemeinde im Lutherviertel "eingerichtet". So breche ich jetzt auf, in ein "unbekanntes Land". Neue Erfahrungen warten auf mich - nicht zuletzt mit dem lebendigen Gott.

Ich ermutige Sie, Ihre Abbrüche als "Provokationen Gottes" zu sehen. So können Sie aus manchem "Festgefahrenen" aufbrechen- hinein in das Ungeahnte, das der dreieinige Gott für Sie bereit hält.

Mir bleiben eine herzliche Einladung zu meinem "Abschiedsgottesdienst" am 31. Juli um 9.30 Uhr in der Lutherkirche und beste Wünsche für Sie und für Chemnitz. Volker Gebhard, Pfarrer