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Ablenkung: Die große Gefahr im Straßenverkehr

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Foto: Flickr April10 033 Lord Jim CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

RATGEBER. Welche Ablenkungen gibt es im Straßenverkehr und wie gefährlich sind sie wirklich?

Zu den größten Gefahren im Straßenverkehr gehören Ablenkungen der Verkehrsteilnehmer. Die Aufmerksamkeit lässt für einen Moment nach, die Reaktionszeit verlängert sich und andere Verkehrsteilnehmer werden eventuell übersehen. Was sind die größten und gefährlichsten Ablenkungen und welche Konsequenzen hat es, wenn man diese zulässt?

Welches sind die größten Ablenkungen?

Auf bekannten Strecken lässt die Aufmerksamkeit oft nach, wie der ADAC betont. Deshalb sollte das Thema Ablenkung nach Meinung des Verkehrsverbundes stärker in der Fahrausbildung behandelt werden. Eine starke Ablenkung stellt das Hantieren mit dem Navi dar - welches beim Fahren eigentlich unterstützen, nicht stören soll. Weitere Ablenkungsquellen sind zum Beispiel Trinken während der Fahrt oder das Herausnehmen einer Brille aus dem Etui. Diese Handgriffe wirken sich laut ADAC "selbst bei niedrigen Geschwindigkeiten zwischen 30 und 50 km/h auf das Fahrverhalten aus". Wenn nun plötzlich ein Hindernis auftaucht, könnten 76 Prozent der abgelenkten Fahrer nicht mehr rechtzeitig bremsen. Eine Gefahr geht auch von der Smartphone-Nutzung am Steuer aus. Der Griff zum Mobiltelefon verdoppelt das Unfallrisiko, beim Schreiben von Nachrichten erhöht es sich sogar um das Zwölffache. Ein Bewusstsein für dieses Problem ist vorhanden: Die Nutzung von Smartphone oder Handy während der Fahrt wird von den Deutschen als eine der größten Gefahrenquellen im Straßenverkehr eingeschätzt, wie eine repräsentative Umfrage ergab, die 2017 unter 18- bis 65-Jährigen durchgeführt wurde.

Kenntnisse über Handynutzung am Steuer ausbaufähig

Obwohl bekannt ist, dass Handys im Straßenverkehr ein Risiko darstellen und bei der Nutzung am Steuer Strafen drohen, scheint vielen Autofahrern nicht klar zu sein, wie extrem hoch die Ablenkung eigentlich ist. Deshalb hat die DHBW Karlsruhe untersucht, was passiert, wenn Autofahrer am Steuer ihr Handy benutzen. Dabei ging es nicht um ein Telefonat am Steuer, sondern um das Tippen einer Kurznachricht. Die Testteilnehmer sollten im Labor während einer simulierten Autofahrt die Nachricht "Bin gleich da" eintippen. Sie benötigten dafür knapp 15 Sekunden und legten in der Zeit eine Strecke von 200 Metern zurück, auf der sie ihre Umwelt kaum wahrnahmen. Wer sich intensiver mit dem Thema "Handy am Steuer" beschäftigen will, findet vielfältige Informationen dazu im Ratgeber von CosmosDirekt. Dort wird erklärt, welche Ordnungswidrigkeit man begeht, wenn man beim Telefonieren am Steuer erwischt wird, was ein Verstoß gegen das Handyverbot am Steuer im Ausland kostet, wie man das Handy im Auto korrekt benutzt und wie Kfz-Versicherungen damit umgehen, wenn man durch die Ablenkung einen Unfall verursacht. CosmosDirekt wurde vom Deutschen Institut für Service-Qualität zum beliebtesten Kfz-Versicherer gekürt. Die Versicherung bietet einen Top-Schadenservice und zugleich die Möglichkeit an, bei der Autoversicherung zu sparen.

 

Bildrechte: Flickr April10 033Lord Jim CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten