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Chemnitz

Abwehrnotstand bei den Himmelblauen

Fussball Chemnitzer FC muss in Magdeburg bestehen

Wenn der Chemnitzer FC am heutigen Samstag, 14 Uhr in der 3. Fußball-Liga zum Ost-Klassiker beim 1. FC Magdeburg antritt, kann Cheftrainer Sven Köhler nicht seine Bestbesetzung auf den Rasen schicken.

Zwar stieg Innenverteidiger Marc Endres in dieser Woche wieder in das Training ein, doch ein Einsatz kommt für ihn noch nicht in Frage. Das stelle der Coach klar. Zudem bangen die Himmelblauen um Jamil Dem. Der zuverlässige Leistungsträger plagte sich in dieser Woche mit muskulären Problemen herum und musste pausieren. Der Berliner, der im Sommer 2015 nach Chemnitz wechselte, trug vorher das Trikot von Hertha BSC II und erkämpfte sich schnell einen Stammplatz. Sicherlich ist der 23-jährige Defensivspieler außerhalb des Platzes kein Mann großer Worte, er lässt vielmehr Taten auf dem Platz sprechen. Er geht stets kompromisslos, aber fair zu Werke. Da zuletzt auch noch Jan Koch angeschlagen war, wird sich wohl erst kurzfristig entscheiden, wie die CFC -Defensivabteilung in Magdeburg aufgestellt wird. Unabhängig davon wollen die Chemnitzer nach dem 4:1- Heimsieg gegen den FSV Mainz 05 II nun auch auswärts punkten. Aktuell hat der CFC als Tabellenvierzehnter 15 Zähler auf dem Konto, Magdeburg hat als Zwölfter des Klassements bisher 16 Punkte gesammelt. "Mit dem FC Magdeburg treffen wir auf einen kampfstarken Gegner, der robust auftritt und mit Christian Beck einen gefährlichen Torjäger in seinen Reihen hat, wie wir ihn mit Anton Fink haben", sagte Köhler. Beide Offensivspieler haben in der Saison jeweils sieben Treffer markiert.

Um aus der Elbe-Stadt etwas mitnehmen zu können, bedarf es aber nicht nur der Qualitäten von Anton Fink. "Wir können nur bestehen, wenn wir mit der entsprechenden Laufbereitschaft kämpferisch dagegen halten und dabei auch noch Nervenstärke zeigen. Denn uns wird eine lautstarke Kulisse erwarten", sagte Köhler. kbe



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