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Chemnitz

Achtung: Falsche Polizeibeamte sind unterwegs

Blaulicht Die (richtige) Polizei bittet um Mithilfe und warnt

Unbekannte hatten sich in den vergangenen Tagen am Telefon als Kommissar bzw. Oberwachtmeister Peter Schwarz ausgegeben und mehrere zehntausend Euro erbeutet. Die Täter waren in zwei Fällen erfolgreich. In weiteren Fällen konnten die Angerufenen schnell reagieren und einen finanziellen Schaden vermeiden.

Von letzter Woche Mittwoch bis vorgestern kontaktierten falsche Polizeibeamte eine 79-jährige Frau im Ortsteil Ebersdorf und schilderten ihr eine angebliche Ermittlungssache. Mittels Scheinüberweisungen, um angebliche korrupte Bankmitarbeiter zu entlarven, sollte sie sich an den Ermittlungen beteiligen. Diesen Aufforderungen kam die Geschädigte nach und überwies in dem Zusammenhang mehrere zehntausend Euro auf ein türkisches Bankkonto.

In einem weiteren Fall schilderte der mutmaßlich gleiche falsche Polizeibeamte einer 80-Jährigen im Ortsteil Grüna zunächst, dass er im Rahmen einer verdeckten Ermittlung tätig sei und gegen betrügerische Banden ermittelt. Die Frau wurde um Mithilfe gebeten und ebenfalls aufgefordert, eine Scheinüberweisung auf ein türkisches Konto zu tätigen. Der Telefonbetrüger setzte die Geschädigte durch mehrere Anrufe gezielt unter Druck und organisierte einen manipulierten Anruf bei der 110, wo sein Beamtenverhältnis von einem weiteren mutmaßlichen Komplizen fälschlicherweise bestätigt wurde. In der Folge überwies die 80-Jährige mehrere tausend Euro auf das vom Betrüger angegebene Konto.

Acht weitere Betrugsversuche

Acht weitere Versuche unter gleicher Scheinidentität des Kommissars bzw. Oberwachtmeisters Peter Schwarz ereigneten sich in Chemnitz nach aktuellem Stand am heutigen Tag. Die Angerufenen durchschauten die betrügerischen Absichten jedoch schnell und alarmierten sofort die Chemnitzer Polizei. Ein finanzieller Schaden ist in den acht Fällen nicht eingetreten.

Die Kriminalpolizei Chemnitz hat die Ermittlungen aufgenommen und warnt nochmals vor derartigen Betrugsmaschen. Gehen Sie auf Anrufe solcher Art nicht ein! Die Betrüger ändern ihre Maschen immer wieder ab und sind dabei variabel sowie einfallsreich. Beenden Sie das Gespräch! Notieren Sie die Rufnummer und kontaktieren Sie die Polizei über den polizeilichen Notruf 110!



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