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Chemnitz

Aha-Moment im Handwerk erleben

Ausbildung Beste Hauptschüler aus Chemnitz wurden ausgezeichnet

In der Handwerkskammer Chemnitz wurden in der vergangenen Woche die besten Hauptschüler ausgezeichnet - 28 aus der Region Südwestsachsen, neun davon aus der Stadt Chemnitz.

Lukrative Aussichten

Der Bedarf an Handwerkern sei nach wie vor sehr groß und die Chancen der Absolventen auf dem Arbeitsmarkt äußert positiv, wie bei der Veranstaltung deutlich gemacht wurde. Die aus der demografischen Entwicklung resultierenden gesunkenen Schulabgängerzahlen, die zu sinkenden Lehrlingszahlen geführt haben, seien der Hauptgrund für die vielen offenen Stellen.

Zu den beliebtesten Handwerksberufen zählen nach wie vor die Kraftfahrzeugtechniker und Friseure. In diesen Berufen werden auch die häufigsten Meisterabschlüsse erlangt. Branchen, in denen hingegen dringend Azubis gesucht werden, sind das Lebensmittelhandwerk, der Bereich Sanitär, Heizung und Klima, Dachdecker sowie die Sparte der Elektroniker.

Wo sind unsere Elektroniker?

Gerade bei den Elektronikern fehle es zudem an für das Fach geeigneten Bewerbern. "Das sind High-Tech-Berufe, für die leistungsfähige Oberschüler und Gymnasiasten gebraucht werden", erklärt Robert Schimke, Pressesprecher der Handwerkskammer Chemnitz. Um an eben diese Gymnasiasten heranzukommen, gebe es eine Mitarbeiterin, die sich um nichts anderes kümmere, als sie an Schulen zu besuchen und dort eine praktische Ausbildung schmackhaft zu machen.

"Einen Aha-Moment erzielt die Kollegin immer dann, wenn sie sagt, dass die Gesellenprüfung ja erst der Startpunkt einer Karriere im Handwerk ist", so Schimke. Wer beispielsweise den Betriebswirt im Handwerk absolviere, rangiere damit auf Masterebene.



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