Akteure werden konkreter

Plattform Die Entwicklung des "Sorgenkinds" Brühl macht Fortschritte

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Der Brühl scheint sich vom Chemnitzer Sorgenkind zum Hoffnungsträger zu entwickeln. Wer am Montagabend die "Bürgerplattform Brühl" im Heizhaus der TU Chemnitz besuchte, bekam den Eindruck, dass zunehmend Optimismus und Einigkeit bei den Akteuren im Stadtteil herrscht. "Die Vorzeichen zur Entwicklung stehen derzeit sehr gut", sagte auch Urs Luczak, Brühlmanager der Stadt. Erkennbar wurde an diesem Abend, dass nun nicht mehr die Zeit der großen Pläne und Reden ist, sondern die ganz konkreter, oft auch kleiner Schritte zur Verwirklichung der Vision vom lebendigen Stadtteil. Fast überrascht klang Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig vom Erfolg der vergangenen Monate: "Die Vermietung funktioniert hervorragend, obwohl der Brühl noch nicht in besserem Zustand ist." Einen solche Verbesserung werde trotzdem angestrebt. Nachdem die Entwicklung der Innenstadt um das Rathaus abgeschlossen ist, sieht Ludwig den Brühl als "zweite Innenstadt". Als Grundlage dazu dienen nach wie vor die im Januar des Jahres bei der Bürgerplattform vorgestellten Pläne des Architekturbüros Speer & Partner. In Teilen ist es gelungen, Investoren, Eigentümer und Bürger für deren Verwirklichung zu begeistern. .