Aktienspinnerei im Fokus der TU

Projekt Hilfe von Zeitzeugen und Bürgern gefragt

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Die Aktienspinnerei wird zur Zentralbibliothek der TU Chemnitz umgebaut. Foto: Andreas Seidel

Wenn alles nach Plan läuft, dann öffnet im Sommer 2019 die neue Zentralbibliothek der TU Chemnitz in der alten Aktienspinnerei ihre Türen. Die Universitätsbibliothek lädt im nächsten Sommersemester zu einer speziellen Ringvorlesung ein, die sich mit der Aktienspinnerei beschäftigt. Dabei ist auch die Hilfe von Zeitzeugen und Bürgern der Region gefragt, wie die TU jetzt mitteilt.

Die Geschichte des Gebäudes und seiner Nutzer

In neun Vorträgen soll die Geschichte des Gebäudes und seiner Nutzer dargestellt werden. Am 17. April 2018 eröffnet Joachim Stemmler, der für den wissenschaftlichen Altbestand verantwortliche Fachreferent an der Universitätsbibliothek, die Reihe mit einem Vortrag zur Gründungsgeschichte der Alten Aktienspinnerei.

Beschlossen wird die Reihe Ende Juni mit einem Vortrag der Direktorin der Universitätsbibliothek, Angela Malz, die einen Ausblick auf die neue Universitätsbibliothek geben wird. Im Rahmen der Ringvorlesung ist auch eine Podiumsdiskussion zur Puppenbühne geplant - ab 1955 hatte das Puppentheater einen eigenen Theatersaal im Haus am Schillerplatz. "Auf dem Podium nehmen ehemalige Direktoren der Puppenbühne Platz, die sicherlich die eine oder andere Episode aus der langen Geschichte zum Besten geben werden", kündigt Luther an.

Fotos und Filmaufnahmen gesucht

Schließlich soll auch auf das Wismut-Kaufhaus "Glück auf" eingegangen werden. Erwähnenswerte Erlebnisse von Verkäuferinnen oder Verkäufern in diesem Haus, aber Fotos und Filmaufnahmen aus dieser Zeit werden gesucht.

Wer Material oder Erinnerungen im Zusammenhang mit der reichhaltigen Geschichte der Alten Aktienspinnerei - insbesondere zur Puppenbühne und zum Kaufhaus - beitragen möchte, kann sich an das Universitätsarchiv der TU Chemnitz unter 0371/53113200 oder per Mail an uni-archiv@tu-chemnitz.de wenden.