Aktionsstand frischt Erste Hilfe-Kenntnisse auf

Sachsenallee Veranstaltung zum ersten Internationalen Tag der Wiederbelebung

Mund-zu-Mund-Beatmung, Herzdruckmassage, Wiederbelebung - davon hat jeder schon einmal gehört und wahrscheinlich in einem Kurs auch ausprobiert. Doch im Notfall trauen sich viele nicht zu helfen, aus Angst, etwas falsch zu machen, oder weil sie nicht (mehr) wissen, was zu tun ist. Aber mit jeder Minute, die einem Verletzten mit Herzkreislauf-Stillstand nicht geholfen wird, sinken die Überlebenschancen.

Chancen auf Überleben erhöhen

Der Herzkreislauf-Stillstand außerhalb eines Krankenhauses gehört in den Industrieländern zu den häufigsten Todesursachen. Der schnelle Beginn von Wiederbelebungsmaßnahmen durch Laien bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes gilt als der wichtigste Faktor, um die Überlebenschancen der Patienten zu verdoppeln oder sogar zu vervierfachen.

Lernen, wie es richtig geht

Das Klinikum Chemnitz beteiligt sich mit einem Team aus Notfallmediziner, Fachkräften von Intensivstation und Notaufnahme sowie Auszubildenden mit einer eigenen Aktion am ersten Internationalen Tag der Wiederbelebung: am kommenden Mittwoch von 11 bis 17 Uhr in der Sachsenallee. Jeder Interessierte könne am Aktionsstand seine Erste-Hilfe-Kenntnisse auffrischen. Das Klinik-Team führe die richtige Mund-zu-Mund-Beatmung vor und zeige die Herzdruckmassage - musikalisch unterstützt vom Rhythmus bekannter Musiktitel. Dies kann durchaus später eine Erinnerungsstütze und damit wichtige Hilfe sein.