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Erzgebirge

Alltägliche Schätze aus Glas

Industriemuseum Marianne Brandt und der Werkstoff Glas stehen ab September im Fokus

Im September steigt das Industriemuseum Chemnitz in die Feierlichkeiten zum Jubiläum 100 Jahre Bauhaus ein: Mit der Ausstellung "Ich bin ganz von Glas" wird sich den funktionalen und gestalterischen Möglichkeiten des Werkstoffs Glas gewidmet. 60 Arbeiten, die im Rahmen des 7. Internationalen Marianne Brandt Wettbewerbes von einer international besetzten Jury ausgewählt werden, sind zu sehen. ie Arbeiten sollen in Korrespondenz zu den Werken der Chemnitzer Gestalterin und Bauhaus-Künstlerin Marianne Brandt treten. "Sie ist ein bisschen in Vergessenheit geraten, das wollen wir ändern", sagt Oliver Brehm, Leiter des Industriemuseums Chemnitz. Verschiedene Facetten Marianne Brandts Schaffens werden in einem historischen Kabinett beleuchtet.

Glas ist nicht nur im Alltag unverzichtbar

Wie kein anderes Material hat Glas die visionären Anfänge des Bauhauses geprägt und ist bis heute ein unverzichtbares Material, das in vielen Produkten des Alltags Verwendung findet - sei es in der Brille oder im Fenster, im Glasfaserkabel oder einem Monitor. Linsen aus Glas sind das Herzstück von Mikroskopen, Teleskopen oder Kameras.

Die Chemnitzer Bürger wurden zudem eingeladen, mit 100 Glasschätzen ihre persönlichen Geschichten zu erzählen und im Industriemuseum Chemnitz auszustellen. Sie waren aufgerufen, sich mit ihren individuellen und mit Geschichten behafteten gläsernen Erinnerungsstücken an der Ausstellung zu beteiligen. Der Club Solitaer und der Verein Kreatives Chemnitz haben in mehrmonatiger Arbeit diese Glasschätze zusammengetragen und ausgewählt, die nun im Industriemuseum Chemnitz im Rahmen der Ausstellung präsentiert werden. Die Schau "Ich bin ganz von Glas" wird vom 28. September bis zum 1. Dezember gezeigt.



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