Am Sonntag: Duell der alten Kontrahenten

Fussball Chemnitzer FC tritt beim FSV Zwickau an

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Sven Köhler (re.) und Ulf Mehlhorn verbindet eine gemeinsame Zeit als Spieler beim Chemnitzer FC. Heute leiten sie als Chef- und Co-Trainer die sportlichen Geschicke der Himmelblauen.Foto: Harry Härtel

Chemnitz/Zwickau. Aus regionaler Sicht findet der Knaller des 26. Spieltages der 3. Fußball-Liga am kommenden Sonntag in Zwickau statt. Dann dürften im neu erbauten Stadion die Emotionen hoch kochen, wenn der FSV Zwickau ab 14 Uhr auf den Chemnitzer FC trifft.

Beide Teams sind derzeit mit recht unterschiedlichen Zielen in der Liga unterwegs, in der Tabelle sind sie um einige Plätze getrennt. Während die Zwickauer auf ihrer Homepage das Motto "Gekommen, um zu bleiben" ausgerufen haben, könnte in Chemnitz die Losung "Gewinnen, um zu gehen" gelten. Denn während Neuling Zwickau sich das Saisonziel "Klassenerhalt"auf die Fahnen geschrieben hat, wollen die Chemnitzer den Sprung in die 2. Liga packen. Auf jeden Fall dürften sich die Zuschauer auf ein packendes und von beiden Seiten engagiert geführtes Spiel freuen.

Schon zu DDR-Oberligazeiten standen sich der damalige FC Karl-Marx-Stadt und die BSG Sachsenring Zwickau regelmäßig gegenüber. Nach der Wende kreuzten sich die Wege beider Vereine sogar in der 2. Bundesliga. In der Saison 1994/95 gab es in Zwickau nach einem 0:0 keinen Sieger.

Auf Chemnitzer Seite mischten damals unter anderem der aktuelle CFC-Cheftrainer Sven Köhler, sein Co Ulf Mehlhorn sowie Physio Olaf Renn mit. In der 65. Minute kam der heutige Teamverantwortliche Torsten Bittermann auf den Platz, er ersetzte Lutz Wienhold, der im Aufsichtsrat der Himmelblauen sitzt.

Doch am Sonntag sind nun andere Kicker, wie zum Beispiel Torwart Kevin Kunz, gefragt. "Wir sind in den kommenden Wochen voll gefordert. Um unter anderem auch in Zwickau bestehen zu können, haben wir im Training hart gearbeitet, es herrscht ein gesunder Konkurrenzkampf, der uns vorwärts bringt",sagte der Keeper.