Auch nach dem nächsten Auswärtssieg: CFC-Torwart erledigt weiter seine Hausarbeit!

Starke Abwehr bleibt beim Chemnitzer FC ein Erfolgsgarant

Fürstenwalde

6666666666666666Die medizinische Abteilung des Chemnitzer FC sah die außergewöhnliche Belastung eines Körperteils von David Richter völlig gelassen. Nach dem 2:0 (0:0) Auswärtssieg des Chemnitzer FC bei der VSG Altglienicke wurde dem Torwart der Himmelblauen in der Spree-Arena Fürstenwalde insbesondere von seinem privaten Fanclub immer wieder auf die Schulter geklopft.

Torkeeper hielt seinen Kasten sauber

Der Keeper hatte einmal mehr seinen Kasten sauber gehalten und verfügt nun völlig ohne Waschmittel zum fünften Mal in dieser Saison über eine weiße Weste. Zu den Gratulanten gehörten sein Vater, die beiden Opas und Freunde. „Ich bin in Berlin -Weißensee aufgewachsen. So war es für die Truppe bis zum Stadion in Fürstenwalde nicht weit“, sagte Richter. „Meine Anhänger haben aber auch die Mannschaft gelobt“, ergänzte der Torwart. Tatsächlich trat das Team von Chefcoach Benjamin Duda einmal mehr als eine erfolgreiche kämpferische Einheit auf.

Starke Abwehrreihe

„Jede Mannschaft in jeder Liga der Welt hat, wenn sie oben steht, eine starke Abwehrreihe. Wir haben die Ambition, ganz oben mitzuspielen. Da müssen wir uns Woche für Woche auf eine starke Abwehr verlassen“, weiß der CFC-Cheftrainer um die Bedeutung einer kompakten Defensive, die nicht nur aus der Viererkette besteht.

In dieser ist Jan Löhmannsröben, der im Sommer aus Halle zu den Himmelblauen gekommen war, einer der Erfolgsgaranten. „Ich denke, auf dem engen Platz haben wir ein gutes Fußballspiel gesehen. Wir hatten sicherlich auch mal das Glück des Tüchtigen, konnten dann den Gegner auskontern und hätten sogar noch höher gewinnen können“, meinte der Innenverteidiger, der seiner Truppe insgesamt eine erwachsene Leistung attestierte. „Wir haben nicht viel zugelassen und über 90 Minuten gekämpft“, fasste der kantige Kicker zusammen.

Kein Grund für Höhenflüge

Auch wenn der CFC als Tabellenzweiter jetzt 20 Punkte auf dem Konto hat, gebe es für ihn keinen Grund, Höhenflüge zu bekommen. „Wir müssen mit den Beinen auf dem Rasen bleiben“, forderte Löhmannsröben, auch wenn der Chefcoach eine Ausnahme für das verlassen der Bodenhaftung zulasse: „Nur beim Sprint ist das erlaubt“, meinte der Defensivakteur süffisant.

David Richter beantwortete auf dem Weg in die Kabine noch eine letzte Frage. Wer kümmert sich bei dir zu Hause um die Wäsche? „Ich bin natürlich für die Waschmaschine zuständig, da kenne ich mich tatsächlich aus“, meinte der 27-Jährige „Spee-Experte“. Bei seiner weißen Weste ist dies sicherlich keine Überraschung.


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