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Auf den obersten Podestplatz gerast

Motorsport Dominik Fugel nutzte imaginären Heimvorteil

Hohenstein-Ernstthal. 

Hohenstein-Ernstthal. "Hier, bei meinem Heimrennen, ganz oben auf dem Podium zu stehen, ist ein ganz besonderes Gefühl. Das war ein geiles Rennen", sprudelte es aus Dominik Fugel kurz nach seinem Sieg am letzten Samstag auf dem Sachsenring heraus. Vorausgegangen war ein äußerlich nicht sonderlich spannendes Rennen der Tourenwagenserie ADAC TCR Germany im Rahmen des Saisonfinales des ADAC GT Masters. Dieses konnte der 22-jährige Chemnitzer nach seiner schnellsten Trainingsrunde von der Pole Position aus in Angriff nehmen und die Führung bis ins Ziel verteidigen. Da ihm ein Kontrahent bis zum Schluss im Genick saß, war es allerdings alles andere als eine Spazierfahrt.

Tags darauf musste er reglementbedingt von Startplatz zehn ins Rennen gehen, kämpfte sich aber bis auf Rang fünf nach vorn und sagte anschließend: "Ich hatte in diesem Jahr viel Pech, aber dieser Saisonabschluss macht einiges vergessen. Mein Speed war in diesem Jahr viel besser als im letzten. Im zweiten Rennen hatte ich einen richtig guten Start, doch leider hat mich dann ein Konkurrent hinten rechts erwischt. Dabei ist mein Auto ausgegangen und das ganze Feld an mir vorbei. Ich bin die schnellste Rennrunde gefahren und will mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber heute wäre trotz Startplatz zehn der Sieg wieder drin gewesen. Trotzdem war es ein geiles Wochenende, zumal ich mich noch auf Gesamtrang fünf vorschieben konnte."

Sein noch bis zum 3. Oktober 18-jähriger Bruder Marcel belegte als Gaststarter im 20 Autos umfassenden Feld die Plätze 13 und zehn.



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