Auf Sachsens höchsten Gipfel

Event Zum 5. Fichtelbergradmarathon werden 900 Starter erwartet

Mit einer leicht veränderten Streckenführung wird am 12. Juni 2016 die fünfte Auflage des Fichtelberg-Radmarathons stattfinden. Diesmal geht es über Einsiedel nach Meinersdorf und dann wie gewohnt weiter über Zwönitz, Raschau und Tellerhäuser bis auf das Plateau des Fichtelberges. Auf dem 87 Kilometer langen Kanten sind 1900 Höhenmeter zu bewältigen. "Eine sehr anspruchsvolle Strecke, auf die man sich ordentlich vorbereiten sollte", rät Organisator Frank Bihra den Sportlern, die diese Strecke das erste Mal in Angriff nehmen. "Wir wollen das Teilnehmerfeld auf 900 Starter begrenzen", setzt Bihra ein Limit. Mit 230 Radlern hatte man vor dreieinhalb Jahren angefangen. Danach stieg die Zahl der Sportler kontinuierlich an. Dabei geht es nicht um die gefahrene Zeit. Einzig das Ankommen zählt. Jeder Teilnehmer, der auf dem Fichtelberg ankommt, erhält eine Medaille. Die extra für das Rennen aufgelegten Trikots sind ab Januar in der Geschäftsstelle des Stadtsportbundes Chemnitz erhältlich. Auf die große sportliche Herausforderung sollte man sich entsprechend gut vorbereiten. "Unsere Radgruppe wird ab März regelmäßig trainieren", weist Bihra auf ein entsprechendes Angebot hin, das meist zwei Dutzend Enthusiasten in Anspruch nehmen. Die treffen sich dann regelmäßig am Sonntagmorgen an der Heideschänke und steigern ihren Trainingsaufwand von Woche zu Woche, um so optimal auf den Marathon eingestimmt zu sein. Obwohl sich das Event seinen Platz im Chemnitzer Sportkalender erkämpft hat, wünschen sich die Organisatoren noch mehr Unterstützung von Seiten der Zuschauer. Da könnten die Radler im Chemnitzer Stadtgebiet energischer angefeuert werden. Im Erzgebirge sei da an der Strecke bessere Stimmung.