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"AUFbrüche" als Chemnitzer Geschichte für Europa

Kulturhauptstadt Motto für die Bewerbung steht

Unter dem Motto "AUFbrüche - opening minds, creating spaces" (auf Deutsch etwa: "Gedanken öffnen, Räume schaffen") will Chemnitz in die Bewerbung um den Titel der Europäischen Kulturhauptstadt 2025 eintreten, wie Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig und Kulturamtsleiter Ferenc Csak am gestrigen Dienstag bekanntgaben. Chemnitz sei eine Stadt, die eng mit der Geschichte Europas verbunden sei, die häufig von europäischen Entwicklungen profitiert habe oder davon betroffen gewesen sei.

Erzählten die Einwohner von ihrer Stadt, falle der Begriff des "Bruchs", aber auch der des "Umbruchs" und "Aufbruchs" besonders häufig, so Csak. Von Mut, Pioniergeist und offenen Geistern wolle man nun Europa berichten: "Die Stadt hat uns diese Geschichte erzählt, wir haben sie nur formuliert", erklärte Csak zur Entstehung des Mottos.

Diese drei "Silos" sollen nun gefüllt werden:

Drei Handlungsfelder sind dabei besonders formuliert: "Neue Räume geben", "Arbeit neu vernetzen" und "Spuren für eine gemeinsame Zukunft." Dies seien "Silos", die nun gefüllt werden sollen. Für Oberbürgermeisterin Ludwig ist die Bekanntgabe des Mottos der Auftakt für weitere Diskussionen: "Die Idee soll jetzt weitergedacht werden", kündigte sie an. Dazu wolle man Gesprächs- und Diskussionsformate entwickeln und die Netzwerke der Kulturbotschafter ansprechen.

Ein Auftakt zur Diskussion fand am Dienstag im Stadthallenpark statt, weitere konkrete Termine sind noch nicht bekannt, sollen aber in den kommenden Wochen angekündigt werden. Voraussichtlich bis September 2019 muss Chemnitz seine Bewerbungsschrift abgeben.



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