Aus Talenten sollen Sieger werden

Sport Vereine aus der Region wurden für ihre Nachwuchsarbeit ausgezeichnet.

Ohne den angekündigten Dresdener Weltklasse-Hochspringer Raul Spank, dafür aber mit ganz vielen Nachwuchstalenten aus der sächsischen Sportszene wurden am Montag im Industriemuseum Chemnitz Förderpreise an insgesamt fünf sächsische Sportvereine überreicht. So konnte sich beispielsweise der frischgebackene U16-Eishockey-Nationalspieler Philipp Halbauer über 5.000 Euro für die Nachwuchsarbeit seines ETC Crimmitschau freuen. Eistänzerin Viviane Roscher, jüngst für Deutschland beim Pokal der Blauen Schwerter aktiv, war unter den Nachwuchssportlern, die 5.000 Euro für den Chemnitzer Eislaufclub (CEC) entgegennahmen: "Das Geld fließt direkt in die Nachwuchsförderung und Wettkampffinanzierung", erklärte CEC-Schatzmeisterin Ines Eichhorn: "Wir unterstützen damit auch Kinder, deren Eltern den Sport sonst nicht finanzieren könnten." Insgesamt 50 Vereine aus ganz Deutschland erhalten jährlich den Förderpreis "Grünes Band", den die Commerzbank in Kooperation mit dem Deutschen Olympischen Sportbund vergibt. "Wenn zehn Prozent der Preisträger in diesem Jahr aus Sachsen kommen, ist das ein überdurchschnittliches Ergebnis", freute sich Ralf Bendicks, Regionalleiter der Bank. Dies belege das hohe freiwillige Engagement und die Leistungsbereitschaft in den sächsischen Vereinen. Der Eislaufclub, aber auch der Schwimm-Club Chemnitz von 1892 als zweiter geehrter Club aus der Stadt erhielten die Auszeichnung unter anderem dafür, dass sie bereits im Kindergartenalter mit der Nachwuchsarbeit beginnen und dann über lange Jahre aus Talenten Siegertypen formen. Beide Chemnitzer Vereine wurden zum wiederholten Mal mit dem Sportförderpreis ausgezeichnet.