Ausbau der digitalen Bildung in Sachsen

Digitalisierung Millionen-Förderung für Chemnitzer Lehrerbildung

"Digitale Medien in unseren Hochschulen sind kein Selbstzweck, sie sollen da sinnvoll eingesetzt werden, wo sie Lehren und Lernen verbessern helfen. Damit können die Hochschulen auch offener werden - für Menschen mit Beeinträchtigungen genauso wie für jene, die sich um Familie kümmern oder jobben müssen und beispielsweise nur halbtags studieren können", sagte die Woche Sachsens Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange.

Hintergrund: Sächsische Hochschulen erhalten 750.000 Euro pro Jahr zusätzlich für die Stärkung der digitalen Hochschulbildung. Wie die Ministerin betonte, stehen Sachsens Hochschulen hier nicht am Anfang, sondern sind seit mehr als 15 Jahren beim Einsatz digitaler Medien in der Lehre aktiv.

Digitalisierung im Grundschulunterricht

Ein abschließender Antrag sei nun der letzte rein formale Schritt vor der Mittelfreigabe. "Im Rahmen des Projektes DigiLeG werden wesentliche Grundlagen für die Entwicklung der digitalen Bildung an sächsischen Grundschulen gelegt. Von Chemnitz gehen so entscheidende Impulse für einen Grundschulunterricht aus, in dem digitale Lernumgebungen ein zentraler Bestandteil sein werden", sagt Maximilian Eibl, Prorektor für Lehre und Internationales an der TU Chemnitz.