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Ausschreibung für "Kunst am Bau" der neuen Oberschule am Hartmannplatz

Wettbewerb Kreative Ideen für die Pausenhalle gesucht

Chemnitz. 

Chemnitz. Ein großes Bauschild am Hartmannplatz weist seit Längerem darauf hin: Die Stadt will dort eine neue vierzügige Oberschule errichten. Im März 2020 soll mit dem Projekt begonnen werden. Jetzt schreibt die Stadt dafür den Wettbewerb "Kunst am Bau" aus. "Die zentrale Pausenhalle, die auch als Aula der Schule dienen wird, soll in besonderer Weise mit Kunst ausgestaltet werden", heißt es aus der Verwaltung. Hierfür wird ein zweistufiger Wettbewerb ausgelobt. Das Kunstwerk soll den Schulstandort bereichern sowie die Aufenthaltsqualität unterstützen und aufwerten.

Neue sächsische Galerie, Kunstsammlungen und Künstler als Juroren

"Die Arbeit sollte sinnlich ansprechend und erlebbar sein, den spezifischen Nutzungsanforderungen einer Schule gerecht werden und dauerhaft am Standort wahrnehmbar sein", so der Ausschreibungstext. Es bestehe die Möglichkeit, verschiedene künstlerische Medien einzusetzen. Flächige Arbeiten wie Malerei, Druck oder Grafik, aber auch der Einsatz keramischer Materialien, Glas- oder Metallarbeiten, sowie Relief- oder auch Arbeiten mit Licht seien möglich. Zunächst können sich Künstler und Gestalter um ihre Teilnahme bewerben. Aus den Bewerbungen wählt dann eine Jury jene Zehn aus, die gebeten werden, ihre Idee durch ein konkretes Projekt darzustellen.

Die besten Vorschläge werden prämiert. Der Gestaltungsvorschlag, der den 1. Preis erhält, wird umgesetzt. 90.000 Euro brutto stehen zur Realisierung des Siegerentwurfs bereit. Zu den Fachjuroren gehören unter anderem der Künstler Osmar Osten, der Kunsthistoriker und Direktor der Neuen Sächsischen Galerie Matthias Lindner und Dr. Sabine Maria Schmidt, die Kuratorin der Kunstsammlungen Chemnitz.

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