Ausstellung TU Chemnitz beleuchtet das Leben im DDR-Alltag

War ein normales Leben in der DDR-Diktatur möglich? Wie war der Spagat zwischen Diktatur und Alltag zu schaffen? Diese und weitere Fragen stellten sich Studenten der Europastudien an der TU Chemnitz. Ihre Antworten werden ab dem 25. Oktober auf dem Campus ausgestellt. Die Veranstalter laden zum Eröffnungsabend am Donnerstag ab 19 Uhr zur Vernissage und einer Podiumsdiskussion in das Neue Hörsaalgebäude, Reichenhainer Straße 90, ein. Dazu werden Filmemacher Klaus Löser, Zeitzeuge Uwe Schumann und Andreas Bochmann, ehemaliger Sprecher des Neuen Forum Karl-Marx-Stadt erwartet. Der Alltag in der DDR werde heute oft verklärt dargestellt, so die Organisatoren. "Wir werden klären, ob es damals tatsächlich eine 'heile Welt' inmitten der Diktatur gab."