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Auswirkungen eines Bedingungslosen Grundeinkommens im Fokus

Online Neue Folge des wissenschaftlichen Podcasts "TUCscicast"

Was wäre, wenn sich niemand mehr Sorgen um sein Einkommen machen müsste? Wenn es monatlich einen Geldfluss zum Leben geben würde - und zwar bedingungslos. Würden wir Menschen weniger arbeiten oder uns mit einer Arbeit stressfreier selbst verwirklichen? Wir bräuchten keine Sozialleistungen oder Arbeitslosenversicherungen mehr, auch kein Hartz IV, weil jeder ein Mindestauskommen hat. Welche Auswirkungen hat es, wenn man pro Monat 1.200 Euro erhält, ohne Gegenleistung - als Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE)?

Darüber soll eine Studie Aufschluss geben, die in diesem Jahr startet. 120 Menschen sollen dafür drei Jahre lang jeden Monat 1.200 Euro erhalten. Beteiligt sind das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), das Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern und die Universität zu Köln. Über mögliche gesellschaftliche Auswirkungen eines BGE und die Hintergründe zur Studie sprechen in der aktuellen Folge des Wissenschafts-Podcast "TUCscicast" Moderatorin Lara-Lena Gödde und Markus Hertwig, Inhaber der Professur Soziologie mit Schwerpunkt Arbeit und Organisation an der Technischen Universität Chemnitz.

Dabei sprechen sie auch über die verschiedenen BGE-Modelle und mögliche Alternativen. Der Podcast ist im Web der TU Chemnitz, auf Apple Podcast, Spotify und Deezer verfügbar und kann auch direkt als RSS-Feed in jeder Podcast-App abonniert werden.