Autos müssen wieder weichen

Strassenreinigung Pilotprojekt des ASR wird nach Winterpause fortgesetzt

Seit Montag gelten an elf ausgewählten Straßenabschnitten wieder ortsfeste Halteverbotsschilder - jeweils zwei Stunden im Zeitraum von 7 bis 12 Uhr - damit der Abfallentsorgungs- und Stadtreinigungsbetrieb (ASR) dort die Straßenränder und Gullydeckel reinigen kann. Im Oktober startete das Pilotprojekt, in einzelnen Straßenabschnitten mit hohem Parkaufkommen, wie der Henriettenstraße, der Josephinenstraße oder der Bayreuther Straße, Halteverbote einzurichten, weil "eine effiziente und sichtbare Reinigung in diesen Gebieten nicht möglich ist", so der ASR. Insgesamt wurden 30 Halteverbotsschilder für das Projekt aufgestellt, Grundstückseigentümer und Verwalter mit einem Schreiben informiert sowie Aushänge in Häusern angebracht.

Apps sollen Reinigung erleichtern

In einer zweiten Variante - in sieben anderen Testabschnitten, in denen keine Verbotsschilder aufgestellt werden - versucht der ASR durch verstärkte Öffentlichkeitsarbeit die Anlieger für die Straßenreinigung ohne behördliches Handeln zu sensibilisieren. Dazu werde die bereits bestehende Abfallkalender-App um die Reinigungstermine erweitert.

Bei beiden Varianten sei das Verhalten der Autofahrer essenziell, so der Abfallentsorgungs- und Stadtreinigungsbetrieb. Das Projekt zur Straßenreinigung soll bis voraussichtlich Ende Mai 2019 andauern und kostet 18.000 Euro. Erste Ergebnisse zur Situation auf den Straßen mit Parkverbot seit Oktober liegen laut ASR-Sprecherin Beate Bodnar bislang noch nicht vor.