Azubine von Bethanien-Klinik wird "Deutsche Meisterin der Pflege"

Menschen Anna Telle fährt im September zur Pflege-WM

Chemnitz. 

Chemnitz. Von Baumklettern über Zehenringen bis Wattolympiade und Luftgitarre - es gibt kaum einen Bereich, in dem Menschen nicht gegeneinander antreten. So verwundert es auch nicht, dass es einen Pflege-Wettbewerb gibt. Die diesjährige "Deutsche Meisterin der Pflege" Anna Telle kommt sogar aus Chemnitz.

 

Azubine vom Bethanien fährt zur Pflege-WM

Die 20-jährige setzte sich vor wenigen Tagen gegen ihre männliche und weibliche Konkurrenz durch. Von dem Wettbewerb erfuhr sie zu Jahresbeginn über ihre Ausbildungsstätte, den Zeisigwaldkliniken Bethanien Chemnitz: "Ich bin sehr neugierig und liebe Herausforderungen", fasst sie ihre Motivation zusammen. Nun bereitet sich die angehende Pflegefachfrau im zweiten Ausbildungsjahr neben ihrem Tagesgeschäft auf die Berufs-Weltmeisterschaft vom 10. bis 15. September im französischen Lyon vor.

 

250.000 Gäste bei Pflege-WM erwartet

Rund 1.400 Teilnehmerinnen und Teilnehmern und mehr als 250.000 Besucherinnen und Besucher aus aller Welt werden dort erwartet. Dann gilt es, insgesamt 16 Handlungssituationen aus dem pflegerischen Alltag zu meistern, während ihr eine Fachjury bei jedem Handgriff über die Schulter schaut. "Beim deutschen Finale habe ich ein Patientengespräch über Brustkrebs geführt und musste mich dann noch um eine Tennisverletzung kümmern", erinnert sich Anna Telle.

 

Deutsche Meisterin sieht ihre Zukunft in der Pflege

Zusätzlich wird sie bei der WM in Lyon auch ein Plakat über ein ihr noch unbekanntes Pflegethema anfertigen müssen - und das alles in englischer Sprache. Unterstützung erhält sie durch den Bundestrainer. Mitte August ist eine intensive Trainingswoche anberaumt. Und wie sehen ihre weiteren berufliche Pläne aus? "Das Interesse am Pflegeberuf ist mir von meinen Eltern in die Wiege gelegt worden, die ihn beide über viele Jahre ebenfalls ausgeübt haben. Nach meinem Abschluss möchte ich gern einmal im Hospiz- oder Palliativbereich arbeiten - das wäre mir wirklich eine Herzensangelegenheit."

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