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Chemnitz

Bürgerprotest zeigt Wirkung: Buslinie 53 angepasst

Nahverkehr Die Haltestelle "Wilhelm-Firl-Straße" geht wieder ans Netz

Seit Ende letzten Jahres wurde die Buslinie 53 in Chemnitz eingeführt. Das bedeutete den Wegfall der Haltestelle "Wilhelm-Firl-Straße", was unter der Bevölkerung für Unmut sorgte.

Im Bürgerforum wurde die Ausarbeitung nun vorgestellt

"Das Bürgernetzwerk Chemnitz-Süd hatte daraufhin gemeinsam mit den Stadträtinnen Sabine Pester und Angela Müller (Die Linke) sowie Jörg Vieweg (SPD) und Vertreter*innen aus dem Tiefbauamt und der CVAG an einer Lösung gearbeitet", teilt Die Linke Fraktion am heutigen Freitag mit.

"Vorgesehen ist, dass die Linie zukünftig "geflügelt" wird und einmal in der Stunde die Strecke über die Haltestellen "Wilhelm-Firl-Straße" und "Robert-Siewert-Straße" und das andere Mal in der Stunde wie bisher über die "Bonhoeffer-Gemeinde" sowie die "Burkhardtsdorfer Straße" fährt. Der Rest der Fahrtstrecke der Linie 53 bleibt vorerst gleich", so die Linke.

Mitte 2019 soll die Lösung umgesetzt werden

Dazu erklären Sabine Pester und Angela Müller, Stadträtinnen aus dem Heckert-Gebiet: "Wir freuen uns, dass wir nach einem langen Prozess den Anwohnerinnen und Anwohner eine Lösung vorstellen konnten, die Haltstelle "Wilhelm-Firl-Straße" wieder zu bedienen. Un dass dadurch andere Haltestellen nicht wegfallen oder es Mehrkosten für die CVAG bedeutet. Das gestern stattgefundene Bürgerforum hat gezeigt, dass die Menschen hier vor Ort mit dieser Lösung gut leben können."

"Aufgabe von uns Stadträt*innen ist es nun, dies gemeinsam mit dem Tiefbauamt und der CVAG umzusetzen. Wir sind aber optimistisch, dass wir dies spätestens bis Mitte nächsten Jahres realisieren können. Uns ist bewusst, dass damit die Probleme der Linie 53 noch nicht in Gänze gelöst sind. Die Anwohnerinnen und Anwohner der Max-Türpe-Straße bleiben vorerst weiter vom Busnetz abgetrennt. Das ist unbefriedigend und zu Recht frustrierend für die vor Ort lebenden Menschen. Gemeinsam mit dem Bürgernetzwerk, der CVAG und dem Tiefbauamt werden wir auch hier weiter daran arbeiten, dass eine Lösung gefunden wird", so die Stadträtinnen.



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