Ballons gegen Homo- und Transphobie

Aktion Rainbowflash am Roten Turm setzt ein Zeichen

Der Rainbowflash in Chemnitz am internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie. Foto: Oli Müller

Gestern zwischen 17 und 19.30 Uhr fand der sachsenweite Rainbowflash am Roten Turm in Chemnitz statt. Um Punkt 19 Uhr starteten dutzende bunte Ballons mit einer Botschaft in den Himmel hinauf - keine Vorurteile gegenüber Transgendern, Intergeschlechtlichen, Homo- und Bisexuellen. Einwohner Sachsens machten sich stark für gleiche Rechtel.

Keine Vorurteile gegenüber Homosexuellen

Seit 2010 koordiniert der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Sachsen die zahlreichen Rainbowflashs in Sachsen anlässlich des Internationalen Tages gegen Homo- und Transphobie. Zusammen mit vielen anderen Vereinen, Parteien und Privatpersonen treffen sie sich an zentralen Plätzen in Dresden, Leipzig, Chemnitz, Pirna, Plauen, Zittau, Görlitz, Zwickau und in Torgau und setzen erfolgreich ein buntes buntes Zeichen für Respekt mit tausenden Teilnehmenden.

Die Rainbowflashs sollen ein Zeichen der Verbundenheit mit den Menschen in den über 70 Ländern, in denen Homosexualität noch immer illegal ist und mit Gefängnisstrafen belegt wird, darstellen. In sieben Ländern steht für homosexuelle Handlungen sogar die Todesstrafe.