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Bauzaun? Ach was, der Strand lockt schon

Sommer-Nachschlag Trotz laufenden Arbeiten locken Sand und Pool am Chemnitz-Ufer

Am Strand ist Gastronom Henrik Bonesky derzeit täglich. Am Uferstrand. Dort baut er mit mal sechs, mal sieben fleißigen Helfern derzeit ein Chemnitzer Urlaubsparadies hin. "Und damit wir endlich fertig werden, müssen wir eben auch bei Regen raus", sagte er gestern. "Zum Glück soll am Wochenende noch einmal der Sommer zurückkehren."

Wer an dem Areal am Falkeplatz vorbeifährt, mag denken: Wann ist denn nun Eröffnung? Bauzäune stehen herum, Erdhaufen sind aufgeschüttet: "Das ist etwas ärgerlich", gibt Bonesky zu. "Die Zäune gehören zu einer Baustelle der Stadt. Die Verwaltung errichtet hier eine Grünanlage. Ich kann die Absperrungen ja nicht einfach abbauen." Denn sein dahinter liegender Uferstrand hat schon seit Wochen geöffnet. In den Nachmittagsstunden wird dort auch nicht mehr gebaut, so dass kein Lärm beim Brutzeln in der Sonne stört. Ein Bootshaus, drei Miethütten im Ostalgie-, im Orient- und im Alpenstil sind hergerichtet. Ein Kaffeehaus, welches "Paula" getauft wird, eröffnet Mitte Oktober. "Dort gibt es dann ganzjährig Kuchen und Aufläufe zum selbst zusammenstellen", erklärt Bonesky. Seinen Uferstrand wird er in den kälteren Monaten nämlich nicht dicht machen. Stattdessen baut er im November eine winterliche Kulissenstadt auf, bittet zum Eisstockschießen und Budenzauber. Nächstes Jahr im Frühjahr starten wir dann mit einer großen Party in die Freiluftsaison, verspricht er.

Derweil plant Bonesky ein weiteres Event: Am 11. September startet die Chemnitzer "Wooosn", das hiesige Oktoberfest. Erstmals wird bei der 17-tägigen Veranstaltung, zu der insgesamt 8.000 Gäste erwartet werden, auf dem Hartmannplatz geschwoft und getanzt.



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