Bei Sachsens Mobilitätsentwicklung mitreden

Landesverkehrsplan Beteiligungsverfahren zum Entwurf am Donnerstag gestartet

Am Donnerstag ist das Beteiligungsverfahren zum Entwurf des Landesverkehrsplanes Sachsen 2030 (LVP Sachsen 2030) gestartet. Noch bis zum 21. März können Bürgerinnen und Bürger Einsicht nehmen, Stellungnahmen und Äußerungen dazu können sogar bis zum 23. April abgegeben werden. Mit dem LVP Sachsen 2030 stellt Sachsens Staatsregierung ihre strategischen Ziele und Handlungsschwerpunkte dar, wie die Mobilität für Sachsen im Jahr 2030 organisiert sein soll.

Seit Anfang 2018 wird daran gearbeitet. "Mit dem Entwurf des Landesverkehrsplanes 2030 setzen wir auf eine nachhaltige und bedarfsgerechte Entwicklung der Mobilität und Verbesserung der Lebensqualität in allen Landesteilen. Unser Ziel ist ein effizientes, einfach zugängliches und multimodales Gesamtverkehrssystem unter Nutzung modernster Technik und mit vernetzten Verkehrsmitteln und Verkehrsträgern", so Verkehrsminister Martin Dulig.

Erhalt und Ausbesserung

Zu den wesentlichen Handlungsschwerpunkten gehören die Stärkung des Öffentlichen Personennahverkehrs, besonders in ländlichen Räumen, sowie die Förderung eines barrierefreien Zugangs zu Verkehrsanlagen und Informationen. Dazu kommen die Lückenschließung des Radwegenetzes an Bundes- und Staatsstraßen sowie die Umsetzung von Radschnellwegverbindungen für den Alltagsradverkehr. Das bestehende Staatsstraßennetz soll erhalten und verbessert werden.

Grundsatz hier: Erhaltung vor Ausbau und Ausbau vor Neubau. Im Fokus steht auch die Verbesserung der Schieneninfrastruktur durch Elektrifizierung von Strecken und Beseitigung von Engpässen. Außerdem sollen Maßnahmen zur Verringerung der Lärmemissionen entwickelt werden. Einsicht in den Landesverkehrsplan gibt es online unter beteiligungsportal.sachsen.de.