Berlinski & Baumgart stellen die Lokomotive kalt - CFC siegt in Leipzig!

Der Chemnitzer FC hat das schwere Auswärtsspiel beim 1. FC Lokomotive Leipzig mit 2:0 für sich entschieden. In der Schlussviertelstunde fielen die siegbringenden Tore.

Leipzig

Der Chemnitzer FC hat das Auswärtsspiel beim 1. FC Lokomotive Leipzig gewonnen und bleibt damit auch nach sechs Spieltagen in der Regionalliga-Nordost ungeschlagen. Gegen den Vorjahresmeister siegte die Duda-Elf mit 2:0. Vor 6.065 Zuschauern im altehrwürdigen „Bruno-Plache-Stadion“ erzielten Berlinski und Baumgart die CFC‑Tore. Am Freitag geht es für Himmelblauen mit einem Heimspiel gegen Jena weiter.

Unveränderte himmelblaue Startformation

Seit dem letzten Spiel der himmelblauen Kicker in der Regionalliga Nordost – es war der 3:1-Heimsieg im Bezirksderby gegen den FC Erzgebirge Aue – sind zehn Tage vergangen.

Dessen ungeachtet nahm CFC-Trainer Duda keine Veränderung in seiner Startformation vor und spielte zum fünften Mal in Folge mit dieser: „Wir wollen diese Aufgabe mit dem Selbstvertrauen und in der Verfassung angehen, die wir uns in den vergangenen Wochen erarbeitet haben.“ Während Ron Berlinski entsprechend auf der Bank Platz nahm, stand – neben dem verletzten Martial Ekui und Leonhard von Schroetter – außerdem Sam Biven wegen eines Infektes nicht zur Verfügung. Ex-CFC-Spieler Artur Mergel stand wegen einer Fußprellung nicht im Aufgebot.

Torlose erste Halbzeit

Die Lok‘sche rollte gut an und hatte durch Simon Schierack nach wenigen Minuten den ersten Abschluss. Nach einer Viertelstunde nutzte Dorian Cevis einen himmelblauen Ballverlust in der Vorwärtsbewegung aus, fand aber im Strafraum keinen passenden Abnehmer.

Jan Löhmannsröben, der von den Lok-Fans gnadenlos ausgepfiffen wurde, wusste in höchster Not zu klären. Nach einer halben Stunde kam außerdem Ayodele Adetula zu einem Distanzschuss. Einen weiteren hatte der agile Cevis. Beim CFC kamen Tom Baumgart und Domenico Alberico sowie Jonas Marx jeweils zu einem Abschluss. Kurz vor der Pause tauchte Löhmannsröben mit einem Kopfball vor dem Leipziger Schlussmann Andreas Naumann auf, der – genau wie sein Gegenüber David Richter – einen ruhigen ersten Durchgang verlebte.

Leipzig drückt, Chemnitz verteidigt

CFC-Trainer Duda reagierte zur Pause. Für den unauffälligen Marx kam Berlinski in die Partie. Die erste gute Gelegenheit hatte Julian Kügelfür die Leipziger. Der Neuzugang vom FC Ingolstadt schoss von der Strafraumgrenze, Richter war aber auf dem Posten. In der 56. Minute hatte der eingewechselte Berlinski die Führung auf dem Kopf, Naumann parierte glänzend.

Die gefühlvolle Flanke gab Baumgart. Das Traditionsduell nahm anschließend wieder Fahrt auf. Kügel hatte nach einer Stunde die Führung auf dem Fuß, bekam den Ball aber nicht an Richter vorbei. Gleiches galt für Adetula wenige Zeigerumdrehungen später, der nach einer himmelblauen Ecke zu dieser guten Gelegenheit kam.

Berlinski dreht Spiel auf dem Kopf & Baumgart macht Auswärtssieg perfekt

Bei den Himmelblauen sorgte der ebenfalls eingewechselte Fesser wieder für einige offensive Akzente. Den Führungstreffer erzielte in der 77. Minute aber Berlinski. Vorausgegangen war ein exzellent vorgetragener Spielzug über Dennis Slamar und Tom Baumgart.

Für den 32-jährigen Angreifer war es das zweite Saisontor. Vier Zeigerumdrehungen später erhöhte Baumgart sehenswert auf 2:0 und finalisierte damit den Auswärtssieg beim Vorjahresmeister 1. FC Lokomotive Leipzig. Berlinski revanchierte sich wiederum mit einer Vorlage. Für den 28-jährigen Mittelfeldspieler war es das dritte Saisontor.

Flutlichtduell gegen den FCC

Für den Chemnitzer FC geht es bereits am Freitag, dem 28. August, in der Regionalliga-Nordost weiter. Um 19 Uhr gastiert im „eins-Stadion – An der Gellertstraße“ der FC Carl-Zeiss Jena.

Da die Thüringer am Sonntag im DFB-Pokal gegen den SV Darmstadt im Einsatz waren, reisen sie ausgeruht nach Chemnitz. Gegen den SV Darmstadt musste sich das Team von Marco Grote mit 1:2 geschlagen geben. Den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielte Rückkehrer Elias Löder mit einem Traumtor aus 30 Metern. Die Himmelblauen haben sich 8.000 plus X Zuschauer auf die Fahne geschrieben. Aktuell sind knapp 5.000 Tickets verkauft.


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