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Berufliche Orientierung noch individueller

Ausbildung Bund und Freistaat wollen Schülern frühzeitig Perspektiven aufzeigen

Die berufliche Orientierung soll im Freistaat insgesamt individueller ausgerichtet und damit noch adressatengerechter werden. Um dies zu erreichen, arbeiten Bund und Freistaat Sachsen eng zusammen, erklärte Kultusminister Christian Piwarz kürzlich.

So stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung für den Zeitraum von 2018 bis 2020 Fördermittel aus dem Berufsorientierungsprogramm in Höhe von rund 12,7 Millionen Euro für Maßnahmen der Berufsorientierung in Sachsen bereit.

Fachkräftemangel und hohe Studienabbrecher-Quote

"Auf der einen Seite leidet die Wirtschaft unter dem Fachkräftemangel. Auf der anderen Seite ist die Zahl der Studienabbrecher zu hoch. Beide Probleme können wir nur lösen, wenn wir Kinder und Jugendliche besser auf ein Leben nach der Schule vorbereiten. Schüler brauchen eine langfristige und systematische berufliche Orientierung und zwar nicht nur an Oberschulen, sondern auch an den Gymnasien", so Piwarz.

Am Gymnasium soll die Berufs- und Studienorientierung ab August 2018 mit der beruflichen Frühorientierung in den Klassenstufen 5 und 6 und kontinuierlich bis zur Jahrgangsstufe 12 fortgeführt werden. Um Studienabbrecher für die berufliche Bildung zu gewinnen, fördert das Bildungsministerium zudem das landesweite Projekt "Quickstart Sachsen" mit rund 1,4 Millionen Euro im Zeitraum von 2018 bis 2020.



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