Berufsschullehramt im Fokus

Bildung TU prüft Einführung und Kooperation mit Dresden

Sächsische Landespolitiker kamen vergangenes Wochenende einmal mehr mit Vertretern der TU Chemnitz ins Gespräch. Am sogenannten 3. Parlamentarischen wurde neben verschiedenen Forschungsprojekten im Bereich der Mobilität auch das Berufsschullehramt in den Fokus gerückt. "Wir prüfen aktuell eine kostenneutrale Einführung des Berufsschullehramtes an der TU Chemnitz in Kooperation mit der TU Dresden", erklärte Uni-Rektor Gerd Strohmeier.

Man werde hier versuchen, einen Weg zu finden. Dieser könne aber nicht darin bestehen, das Berufsschullehramt auf- und zugleich bestehende Bereiche der TU Chemnitz abzubauen. "Wenn etwas zusätzlich benötigt werden sollte, dann muss es durch die Landespolitik auch zusätzlich zur Verfügung gestellt werden", so der Rektor. Zudem müssten Berufsschullehramts-Studienplätze auf das Studienplatzkontingent der TU Chemnitz aufgeschlagen oder idealerweise auf eine Obergrenze bei Studierendenzahlen verzichtet werden. Maximilian Eibl, Prorektor für Lehre und Internationales, verwies auf die hohe Attraktivität der bestehenden Grundschullehramtsausbildung an der TU Chemnitz, die mit aktuell mehr als 900 Studienplatz-Bewerbungen immer stärker nachgefragt werde.