Besonderes Rennen: Wer gewinnt den Steherpreis?

Radsport Radsportverein holt Steherrennen nach Chemnitz

Der Radsportverein (RSV) Chemnitz war an diesem Samstag auf der Radrennbahn im Sportforum Gastgeber für den Chemnitzer Steherpreis. Dabei kämpften in zwei Läufen über 30 beziehungsweise 40 Kilometer Fahrer aus Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und Tschechien hinter ihren motorisierten Schrittmachern um den Sieg.

 

Den ersten Platz belegte das Duo Franz Schiewer und Gerhardt Gessler. Die Silbermedaillie ging an Reinier Honig und René Kos. Den dritten Platz sicherten sich Christoph Schweizer und André Dippel. Die Region vertrat das Duo Robert Retschke/Holger Ehnert. Zudem wurde ein Demonstrationslauf hinter historischen Maschinen gestartet.

 

Was ist das Steherrennen?

 

Steherrennen sind Bahnrennen, bei denen der Radrennfahrer (der Steher) hinter einem Motorrad im Windschatten fährt. Dabei muss er möglich dicht hinter dem Motorrad hinterherfahren. Auf unserer Radrennbahn gibt es kein Limit für die Maschinen sodass 80 km/h kein Problem wären. Aber es kommt bei dem Sport mehr auf Ausdauer an als auf Geschwindigkeit. Bei 40 Kilometer also rund 180 Runden auf der 330m Radrennbahn.