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Bewegung auf dem Areal der ehemaligen Braustolz-Brauerei

bauprojekt Hochexklusive Wohnanlage entsteht am traditionsreichen Standort in Kappel

Auf dem Gelände der ehemaligen Braustolz-Brauerei in Chemnitz-Kappel wurde in dieser Woche heftig demontiert und die alten, wuchtigen Kesselanlagen mit Spezial-LKW abtransportiert. Bereits zuvor waren Gebäudeteile auf dem 35.000 Quadratmeter großen Areal weggerissen worden. Die seit 1868 währende Biertradition an diesem Standort endete im Jahr 2017, nachdem die Kulmbacher Gruppe die Brauerei übernahm und die Produktion in die Sternquell-Brauerei nach Plauen-Neuensalz verlagerte.

120 Eigentums- und Mietwohnungen sollen entstehen

Investor Jörg Mierbach kaufte die traditionsreiche Immobilie und setzt nun seine großen Pläne am exklusiven Standort um. Neben dem Neubau von Reihen- und Doppelhäusern wird auch die über zwei Hektar große, ehemalige Produktionsstätte komplett umgebaut. Hier entstehen 120 Eigentums- und Mietwohnungen sowie Büros. "Dabei werden das grüne Umfeld und die Relikte der Braukunsttradition sorgfältig berücksichtigt und geben dem Umfeld seinen eigenen Charme.

Sudhaus wird zur Partylocation

Da die Gebäude zum Teil unter Denkmalschutz stehen, bleiben nahezu alle historischen Fassaden, bis auf das Malzlager erhalten", heißt es seitens des Unternehmens. Das über 100 Jahre alte Sudhaus mit dem Braukessel, der Mälzerei und der Abfüllanlage soll, so Jörg Mierbach, bestehen bleiben und zukünftig im "Bierviertel" für Feiern zur Verfügung stehen. Das Gesamtprojekt, welches 2025 fertig gestellt werden soll, lässt sich der Investor stolze 50 Millionen Euro kosten. Zur Umsetzung des Vorhabens wurde die Aufbaugesellschaft Am Feldschlösschen gegründet.