Bis nach Mitternacht im Museum schlendern

Tipp Karl Marx 200. Geburtstag bildet den Schwerpunkt der Museumsnacht

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Zur Museumsnacht können Interessierte auch wieder einen Blick ins "Fenster in die Erdgeschichte" auf dem Sonnenberg werfen. Foto: A. Seidel

An 29 Orten in Chemnitz können Besucher am 5. Mai die Museumslandschaft erkunden - und zwar nicht zu den üblichen Öffnungszeiten, sondern bis tief in die Nacht hinein. Einen Schwerpunkt der Museumsnacht in diesem Jahr bildet Karl Marx, dessen Geburtstag sich am 5. Mai 2018 zum 200. Mal jährt.

Für das Industriemuseum Chemnitz ist das Anlass, mit literarischen und musikalischen Programmbeiträgen sowie Mitmachaktionen an den bedeutenden Philosophen des 19. Jahrhunderts zu erinnern. Ausstellungen im Stadtarchiv Chemnitz und in der Galerie Weise widmen sich Karl Marx als Namensgeber unserer Stadt. In der Galerie Weise werden persönliche Leihgaben der Chemnitzerinnen und Chemnitzer ausgestellt, die nach Aufruf der Stadt Chemnitz eingereicht wurden.

Archäologische Funde

Zu den mittelalterlichen Anfängen von Chemnitz führen im Schloßbergmuseum Chemnitz spannende Betrachtungen, zum Beispiel zum letzten Abt des Chemnitzer Benediktinerklosters, Spiele und Mitmachaktionen aus der Ritterzeit. Im smac sind unter dem Titel "875 Jahre Chemnitz: Chemnitzer Funde im smac" alle archäologischen Funde aus Chemnitz zu betrachten.

Der Rote Turm ist als ältestes Chemnitzer Bauwerk zur Besichtigung geöffnet. Gezeigt wird die Ausstellung "Große Chemnitzer" zu den "denk-mal!" Platten im Fußweg. Wer Chemnitzer Schulgeschichte hautnah erleben und das größte Schulklassenbuch der Welt sehen möchte, sollte das Ebersdorfer Schulmuseum als Station in seine Entdeckertour aufnehmen.