"Blicki blickt's" - Kinder werden für den Straßenverkehr sensibilisiert

Grundschulen Erziehung mit dem Känguru

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Katharina Pschorr vom Blicki-Team beim zeigen des toten Winkels an einem LKW.Foto: Toni Söll

In dieser Woche gab es an fünf Chemnitzer Grundschulen Verkehrserziehung der besonderen Art. Die Verkehrssicherheitsinitiative "Blicki blickt's" wurde vom privaten Kölner Entsorgungsunternehmen SUEZ Deutschland initiiert und tourt durch die ganze Bundesrepublik.

Der gefährliche tote Winkel

Immer dabei ist ein sehr großer Mülltransporter. Dieser stand am Dienstag auf dem Hof der Gebrüder-Grimm-Grundschule auf dem Kaßberg. Die Kinder hatten an einer der vier Stationen beispielsweise die Möglichkeit, in den LKW zu klettern und in den Rückspiegel zu schauen.

Der Rest der Gruppe stellte sich einmal gut sichtbar und einmal "unsichtbar" neben das große Auto. "Hä, wo seid ihr denn hin", entfuhr es einem Jungen, als rund zehn Kinder im toten Winkel "verschwanden". Aus der Sicht des LKW-Fahrers erkannten die Kinder auch, wie wichtig es ist, immer mit genügend Abstand vor einem so großen Auto entlang zu laufen, damit man auch gesehen wird.

Wie verhält man sich im Straßenverkehr?

An einer weiteren Station wurde eine Geschichte von "Blicki", dem Känguru-Maskottchen der Aktion, als Hörspiel vorgetragen. Dieses will nämlich Kekse kaufen und kommt auf dem Weg zur Kaufhalle in mehrere brenzlige Situationen.

Das richtige und falsche Verhalten im Straßenverkehr wurde hier durch Schautafeln und Erläuterungen vom "Blicki-Team" ergänzt. Alle Kinder waren ganz bei der Sache und kommentierten Blickis Verhalten teilweise mit heftigem Kopfschütteln oder bekräftigendem Nicken.