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Bomben-Update: Evakuierung am Freitag

Blaulicht Polizei und Feuerwehr im Einsatz

Bei Bauarbeiten in der Wilhelm-Firl-Straße im Chemnitzer Ortsteil Markersdorf ist am Mittwochnachmittag im Erdreich ein verdächtiger Gegenstand gefunden worden, bei dem es sich möglicherweise um eine Fliegerbombe handeln könnte. Das teilte die Polizei Chemnitz am Montagabend mit.

Die Arbeiten wurden daraufhin eingestellt und der angrenzende Bereich Wilhelm-Firl-Straße/Burkhardtsdorfer Straße/Faleska-Meinig-Straße zunächst abgesperrt. Der Kampfmittelbeseitigung wurde zum Fundort hinzugezogen. Nach Einschätzung der Spezialisten hat sich der Verdacht bestätigt.

Weitere notwendige Maßnahmen, insbesondere eine mögliche Evakuierung, werden nun mit den Rettungsdiensten und der Stadt Chemnitz abgestimmt. Es wird nachberichtet.

Update, 18.45 Uhr:

Die Polizei Chemnitz teilt mit: "Wegen des Fundes einer Fünf-Zentner-Fliegerbombe amerikanischer Bauart in der Wilhelm-Firl-Straße ist in Abstimmung mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst für dessen Entschärfung eine Evakuierung im Radius von etwa 1.000 Meter erforderlich. Der konkrete Evakuierungsbereich wird derzeit ermittelt. Die Stadt Chemnitz erarbeitet gegenwärtig insbesondere für Senioren und Pflegeheime einen Evakuierungsplan.

Mit einer Evakuierung des Gebiets ist frühestens ab morgen Nachmittag zu rechnen.

Schulen und Kindertagesstätten sind morgen regulär geöffnet.

Sobald der konkrete Evakuierungsbereich feststeht, wird dieser veröffentlicht, sodass sich die Bewohner auf die anstehende Evakuierung vorbereiten können. Weitere Informationen werden sobald als möglich bekanntgegeben."

Update, 05. November 10.15 Uhr: 

Aufgrund des Fundes einer Fünf-Zentner-Fliegerbombe in der Wilhelm-Firl-Straße im Stadtteil Markersdorf laufen die Vorbereitungen der Stadtverwaltung, der Feuerwehr und der Polizei bezüglich der notwendigen Evakuierung weiter auf Hochtouren.

Die Einschätzung des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der sächsischen Polizei ist unverändert. Für eine Entschärfung der Bombe ist eine Evakuierung im Radius von etwa 1000 Meter rund um den Fundort zwingend erforderlich.

In Absprache mit allen Beteiligten und nach sorgfältiger Abwägung der coronabedingt eingeschränkten Möglichkeiten beginnt die Evakuierung am Freitagmorgen, 6. November 2020, 6 Uhr. Alle betroffenen Anwohner werden aufgefordert, den Sperrbereich so schnell wie möglich zu verlassen.

Alle betroffenen Anwohner und übrigen Personen werden gebeten, sich selbstständig um ein Ausweichquartier zu bemühen. Für Personen, die keine andere Unterkunft finden, wird die Stadt im Laufe des heutigen Tages noch Ausweichquartiere bekannt geben. Ab wann die Menschen zurück in ihre Wohnungen und Häuser können, lässt sich derzeit noch nicht sagen.

Eine Entschärfung der Bombe kann erst beginnen, wenn alle Personen den relevanten Bereich verlassen haben. Ein zügiger Einsatzverlauf hängt somit maßgeblich vom Mitwirken der von der Evakuierung betroffenen Menschen ab.

Am morgigen Freitag müssen alle Kindertagesstätten und Schulen im Evakuierungsbereich geschlossen bleiben. Ebenso sind von den notwendigen Schließungen alle Arztpraxen, Firnem, Geschäfte und auch Dienstleister, die sich innerhalb des Sperrkreises befinden, betroffen.

Alle weiteren Informationen, Hinweise findet man hier. Dort gibt es einen interaktiven Stadtplan, mit dem Anwohner*innen prüfen können, ob die eigene Wohnung im betroffenen Bereich liegt. Weitere Auskünfte unter der Telefonnummer 0371/488-3344.

Update 5. November 16.30 Uhr 

Alle betroffenen Anwohner*innen und übrigen Personen werden gebeten, sich selbstständig um ein Ausweichquartier zu bemühen.
Für Personen, die keine andere Unterkunft finden, stehen die folgenden Objekte ab 6 Uhr zur Verfügung:


• Messe Chemnitz (Halle 1), Messeplatz 1
• Richard-Hartmann-Halle, Fabrikstraße 9
• Großturnhalle "Am Schloßteich", Schloßstraße 13-15
• Sportforum, Leichtathletikhalle, Reichenhainer Straße 154
• Gymnasium Einsiedel, Niederwaldstraße 11
• Hartmannschule, BSZ für Technik III, Annaberger Straße 186-188


Die Unterkünfte sind so ausgestattet, dass die Regelungen der Corona-Schutz-Verordnung eingehalten werden können. Demnach stehen nur begrenzt Kapazitäten zur Verfügung, d.h. wenn eine der Unterkünfte voll ist, muss ggf. auf ein anderes Objekt ausgewichen werden.

Zu beachten ist:

  • Es besteht Maskenpflicht in den Unterkünften
  • Bitte bringen Sie entsprechende Lebensmittel (Essen und Getränke) mit
  • Haustiere dürfen nicht mit in die Unterkünfte gebracht werden. Bitte sorgen Sie dafür, dass diese zu Hause ausreichend Futter haben.
  • Bitte informieren Sie Ihre älteren Nachbarn über die Möglichkeit der Unterkunft

Für betroffene Menschen im Sperrkreis, die sich nicht selbstständig in eine der Unterkünfte begeben können, richtet die CVAG einen Shuttleverkehr zwischen 6 und 8 Uhr an folgenden Haltestellen ein:

  • Haltestelle Paul-Bertz-Straße (auf der Scheffelstraße)
  • Haltestelle Wilhelm-Firl-Straße (auf der Dittersdorfer Straße)
  • Haltestelle Ludwig-Kühn-Straße (auf Chemnitzer Straße gegenüber Kaufland)

Eine Entschärfung der Bombe kann erst beginnen, wenn alle Personen den relevanten Bereich verlassen haben. Ein zügiger Einsatzverlauf hängt somit maßgeblich vom Mitwirken der von der Evakuierung betroffenen Menschen ab.
Ab wann die Menschen zurück in ihre Wohnungen und Häuser können, lässt sich derzeit noch nicht sagen. Die Aufhebung der Evakuierung wird sobald als möglich bekannt gegeben.
Alle weiteren Informationen, Hinweise und Tipps stehen auf www.chemnitz.de. Dort gibt es einen interaktiven Stadtplan, mit dem Anwohner*innen prüfen können, ob die eigene Wohnung im betroffenen Bereich liegt. Weitere Auskünfte unter der Telefonnummer 0371 488-3344

Update 5. November 18.22 Uhr 

Morgen, ab 8 Uhr sind folgende zusätzliche Straßensperrungen (zu denen, die im Sperrkreis liegen) erforderlich:

  • Südring zwischen Annaberger Straße und Stollberger Straße
  • Stollberger Straße zwischen Neukirchner Straße und Südring

Weitere operative Sperrungen durch die Polizei sind möglich.