Boom: Umsatz sächsischer Industrie steigt

Wirtschaft 3,6 Prozent mehr als noch im Vorjahreszeitraum

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Hersteller von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen mussten in diesem Jahr Einbußen hinnehmen. Foto: Rico Hinkel

Die Konjunktur im Freistaat boomt - auch im ersten Halbjahr 2017 setzt sich dieser Trend der letzten Jahre fort. Laut einer Analyse des Statistischen Landesamtes hat die sächsische Industrie von Januar bis Juni dieses Jahres einen Gesamtumsatz von rund 30 Milliarden Euro erbracht. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bedeutet dies ein Plus von 3,6 Prozent, wobei die Entwicklung in den drei führenden Industriezweigen nicht einheitlich verlief.

Während die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (+4,2 Prozent) sowie der Maschinenbau (+2,9 Prozent) jeweils einen Umsatzanstieg verzeichneten, mussten die Hersteller von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen Einbußen um 2,4 Prozent hinnehmen.

Im Bauhauptgewerbe erhöhte sich laut Statistischem Landesamt der Gesamtumsatz im Vergleich der ersten Halbjahre 2017 und 2016 um 11,3 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro. Dabei stieg das Ergebnis im Hochbau um 16,7 Prozent und im Tiefbau um 6,8 Prozent.

Der Einzelhandel setzte in den ersten sechs Monaten 2017 nominal 4,2 Prozent mehr um als ein Jahr zuvor. Real, also unter Ausschaltung von Preisveränderungen, betrug der Zuwachs 2,1 Prozent.

Die Ausfuhr erreichte von Januar bis Juni 2017 einen Gesamtwert von 20,7 Milliarden Euro. Die Einfuhr belief sich auf 12,3 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum erhöhten sich damit die Exporte um 13,9 Prozent und die Importe um 12,1 Prozent.



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