Brand in Chemnitzer Schule: Feuer in Klassenzimmer ausgebrochen - Feuerwehr im Großeinsatz

Verdacht auf fahrlässige Brandstifung: Nach ersten Reporterinformationen vor Ort wurde ein Massenanfall von Verletzten (MANV) ausgerufen.

Chemnitz

Nach ersten Reporterinformationen vor Ort wurden in Chemnitz gegen 11 Uhr Feuerwehr und Rettungsdienst auf die Auerswalder Straße in Chemnitz gerufen.

Brand in Klassenzimmer

Hier war in einem Klassenzimmer der dortigen Schule ein Brand ausgebrochen. Der Brand konnte jedoch schnell gelöscht werden.

MANV wird ausgerufen

Wenig später wurde dann ein Massenanfall von Verletzten (MANV) ausgerufen. Vorort hatte man sich dazu entschieden jeden Schüler ärztlich begutachten zulassen.

Höhe des Sachschadens und Verletzte

Über die Höhe des Sachschadens sowie über Verletzte ist noch nichts bekannt.

Update der Polizei von 14.47 Uhr: Verdacht auf fahrlässige Brandstiftung

Nach derzeitigen Erkenntnissen war in einem Klassenzimmer, in dem sich acht Grundschüler und eine Lehrerin (33) befunden hatten, eine Gardine in Brand geraten. Das teilte die Polizeidienststelle Chemnitz mit. Das Personal begann bereits eigenständig mit Löscharbeiten und evakuierte das Gebäude.

Rettungskräfte untersuchten schließlich Schüler und Personal - nach bisherigen Erkenntnissen wurde niemand verletzt.

Sachschadenhöhe wird noch ermittelt - Verdacht auf fahrlässige Brandstiftung

Konkrete Schadensangaben stehen noch aus. Die Polizei hat Ermittlungen zum Geschehen aufgenommen und prüft den Verdacht einer fahrlässigen Brandstiftung

Update der Polizei um 16.15 Uhr

Nach bisherigen Erkenntnissen waren etwa 80 Personen - darunter Schüler, Lehrkräfte und weiteres Schulpersonal - von dem Vorfall betroffen. Das Gebäude wurde weiterhin zur weiteren Klärung durch die Polizei gesperrt. Die kriminaltechnischen Ermittlungen zur Brandursache wurden eingeleitet.

Schüler und Lehrkräfte von Rettungsdienst untersucht

Sowohl Schüler als auch Lehrkräfte, die mit Brandgasen oder Löschmitteln in Kontakt gekommen sein könnten, wurden durch den Rettungsdienst gesichtet, untersucht und registriert. Diese Maßnahmen erfolgten unter Leitung des Leitenden Notarztes (LNA) sowie des Organisatorischen Leiters Rettungsdienst (OrgL RD). Durch die Feuerwehr wurde dafür ein Zelt aufgebaut.

Die Kinder konnten im Anschluss an die Sichtung ihren Eltern übergeben oder in einen Ausweichbereich zur weiteren Betreuung gebracht werden.

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