Breitband-Ausbau schreitet voran

Internet Chemnitz baut das Glasfasernetz in unterversorgten Gebieten aus

Die Stadt und der Versorger Eins werden in den kommenden zwei Jahren den Breitbandausbau in unterversorgten Gebieten vorantreiben. Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig und Roland Warner, Geschäftsführer von Eins, unterzeichneten am heutigen Dienstag einen entsprechenden Vertrag. Das Versorgungsunternehmen hatte im Zuge einer europaweiten Ausschreibung den Zuschlag erhalten. Mit dem neuen Netz werden rund 10.000 Wohnungen versorgt. Die Länge der zu verlegenden Glasfaserkabel beträgt rund 2.000 Kilometer. Stadtteile, die vollständig ausgebaut werden sind Einsiedel, Euba, Klaffenbach und Wittgensdorf. Ein teilweiser Ausbau findet in Adelsberg, Borna-Heinersdorf, Furth, Glösa-Draisdorf, Kleinolbersdorf-Altenhain und Rottluff statt. Mit der Inbetriebnahme könne zukünftig in jedem Haushalt im Stadtgebiet ein Internetanschluss mit mindestens 50 Megabit pro Sekunde zur Verfügung stehen. Das Netz werde wettbewerbsneutral betrieben, sodass auch andere Anbieter die neue Infrastruktur nutzen können. Die Investitionskosten belaufen sich auf rund 64 Millionen Euro, die von Bund und Freistaat finanziert werden. Die Bauarbeiten beginnen im April.